Feuerwehreinsatz in Salzburg

Einsatzkräfte bei Großbrand enorm gefährdet

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Salzburg - In den frühen Morgenstunden kam es am Donnerstag in Salzburg zu einem Großbrand. Dabei kamen die Einsatzkräfte wohl mit einem blauen Auge davon.

Gegen 5 Uhr morgens wurde am Donnerstag die Berufsfeuerwehr Salzburg in die Gnieglerstraße Straße zu einem Großbrand gerufen. In einer Spedition war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen und hatte sich rasend schnell im zweiten Stockwerk ausgebreitet. Die dort gelagerten Feuerzeuge, Spiritus und Grillanzünder sorgten dafür, dass sich das Feuer im Gebäude voran fraß.

Bauelemente beschädigt: Einsturzgefahr

Verkohlte Fenster im zweiten Stock. Zum Vergrößern draufklicken.

60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löschzug Bruderhof der freiwilligen Feuerwehr konnten den Brand nur unter schwerem Atemschutz bekämpfen. Nach über zwei Stunden war das Feuer größtenteils gelöscht. Im Gebäude waren jedoch bereits wichtige Bauelemente, die zur Statik des Gebäudes beitragen, so stark beschädigt, dass Einsturzgefahr bestand.

Für Anwohner bestand wohl zu keiner Zeit Gefahr. Die Gnieglerstraße musste wegen des Einsatzes komplett gesperrt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei war der Brand so verheerend, dass die Einsatzkräfte mit einem blauen Auge davon gekommen sind.

Schaden in Millionenhöhe

So waren die Güter die in dem zweiten Obergeschoss des Lagers gelagert waren, richtige Brandbeschleuniger. Die Feuerzeuge und Grillanzünder hätten eine enorme Hitze verursacht und so auch die Einsatzkräfte enorm gefährdet. Das Gebäude ist in vielen Teilen weiter Einsturz gefährdet und muss nun abgestützt und gesichert werden. Der Schaden geht ersten Schätzungen zufolge in die Millionen.

anh/Quelle: aktivnews

Quelle: rosenheim24.de

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