Seit sechs Uhr morgens in Kraft

Österreich macht ernst: 16 Abfahrten auf A10 gesperrt

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Salzburg. Die von der Landesregierung verfügte Sperre aller Abfahrten von der Tauernautobahn zwischen Puch-Urstein und St. MIchael im Lungau ist heute erstmals in Kraft getreten, relativ kleine, gelbe Schilder weisen kurz vor den Abfahrten zweisprachig darauf hin.

An den Abfahrten zum Beispiel in Hallein sind zusätzlich Fahrverbotsschilder mit dem Hinweis "Zielverkehr erlaubt" aufgestellt. Kontrolliert wurden die Abfahrtssperren bis zum frühen Nachmittag allerdings nicht, da sich auf der Autobahn in Richtung Süden kein nennenswerter Stau bildete. 

Kurzen Stau gab es nur vom Walserberg (Westautobahn, A1) in Richtung Tauernautobahn (A10), danach floss der Verkehr in der Regel in einer Kolonne dahin. Nach Angaben des ÖAMTC hatte sich der Verkehr seit den Morgenstunden relativ gut aufgefächert, "vielleicht sind viele wegen des schlechten Wetters auch erst später losgefahren", so Aloisia Gurtner. 

Die Polizei war so gut wie nicht zu sehen, die angekündigte, stichprobenartigen Kontrollen bei den Ausfahrten fanden bis zum Nachmittag nicht statt, "wir kontrollieren erst wenn es einen längeren Stau gibt und damit Autofahrer möglicherweise von der Autobahn abfahren wollen", so eine Polizeisprecherin. Der gewünschte Effekt der Sperre von 6 bis 20 Uhr, dass die Navis diese Totalsperre in ihre System aufnehmen und keine Ausweichrouten mehr anzeigen ist bei den meisten Anbietern erzielt worden. 

Auch die von Bayern kurz nach der Salzburg-bayerischen Grenze bei Marktschellenberg kurzfristig asphaltierte Umkehrfläche war bis zum Nachmittag verwaist, hier sollten Autofahrer zurückgeschickt werden, die von der A10 und Salzburg-Süd kommend von der österreichischen Polizei in Richtung Berchtesgaden geleitet würden. Dies passierte zwar auch schon im letzten Jahr, damals war es auf bayerischer Seite offensichtlich nicht aufgefallen.

hud

Quelle: rosenheim24.de

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