Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schlafmützen sind besser in der Schule

+
Kinder, die länger schlafen, sind laut einer Studie leistungsfähiger in der Schule.

Chicago/New York - Eine Studie zum späteren Schulbeginn, die Ärzte und Psychologen in den USA durchführten, wies ein Ergebnis nach, das besonders Schlafmützen freuen dürfte.

Eine halbe Stunde mehr Schlaf macht Jugendliche fitter für die Schule. Das ergab eine US-Studie mit 201 Schülern der Klassen 9 bis 12. Für eine Probephase wurde der Unterrichtsbeginn von 8.00 Uhr auf 8.30 Uhr verlegt. Ergebnis: Die Jugendlichen leisteten mehr, waren motivierter und schwänzten seltener. Die Untersuchung wurde von einem Team um die Ärztin und Psychologin Judith Owen am Hasbro Kinderkrankenhaus in Providence (US-Bundesstaat Rhode Island) vorgenommen. Das Ergebnis stellt das Fachblatt “Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine“ vom Montag vor.

Danach blieben die jungen Leute abends nicht länger auf, sondern gingen zur gleichen Zeit wie sonst ins Bett. Entsprechend ging die Zahl der Schüler, die in der Woche weniger als sieben Stunden Schlaf pro Nacht bekamen, um 79,4 Prozent zurück. Jeder zweite Jugendliche schlief nun acht oder mehr Stunden - zuvor war es nur rund jeder Sechste. Der Anteil derjenigen, die sich als nicht richtig glücklich oder als deprimiert beschrieben, sank durch den späteren Schulbeginn von 65,8 auf 45,1 Prozent. Und statt vorher 15,3 suchten nur noch 4,6 Prozent der Jugendlichen die Krankenstation ihrer Schule auf, weil sie sich erschlagen und zu müde für den Unterricht fühlten.

Selbst die Lehrer sprachen sich trotz anfänglichen Widerstands am Ende der Probephase mit überwältigender Mehrheit für den späteren Schulbeginn aus - und zwar nicht aus persönlichen Gründen, sondern wegen der positiven Erfahrung mit ihren Schülern, heißt es in dem Journal.

Artikel in Juli-Ausgabe von Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine: Arch Pediatr Adolesc Med. 2010;164[7]:608-614.

dpa

Kommentare