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Ski-Tragödie am Sonntag in Söll/Tirol

Obduktion bestätigt Todesursache der sechsjährigen Münchnerin

Söll/München - Am Sonntag verstarb eine Sechsjährige nach einem Skiunfall in Söll, als sie mit dem Kopf gegen einen Hydranten prallte. Nun liegen die Obduktionsergebnisse vor:

UPDATE, 17.40 Uhr:

Die Landespolizeidirektion Tirol hat mitgeteilt, dass die Obduktion des Kindes heute Vormittag in Innsbruck durchgeführt wurde.

Dabei wurde festgestellt, dass sich die Verletzungen als stumpf-mechanische Gewalteinwirkung im Kopfbereich darstellten und ein Schädelbruch vorhanden war, zum Tode führten ein hoher Blutverlust sowie eine Luftembolie.

Montag, 8.50 Uhr:

Wie eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Tirol auf Anfrage von rosenheim24.de am Montagmorgen erklärte, stammt das tote Mädchen aus München. Bei der Abfahrt habe die Sechsjährige einen Helm getragen, der die Wucht des Aufpralls jedoch nicht abfangen habe können. Sie verstarb am Sonntag nach dem Unfall direkt an der Unfallstelle, jede Hilfe kam zu spät.

Andere Fragen sind dagegen nach wie vor unbeantwortet. Unklar ist, zu welcher Art von Skigruppe die Sechsjährige gehörte. Ebenfalls unklar ist, ob gegen die Skilehrer, die zum Zeitpunkt des Unfalls mit der Gruppe unterwegs waren, wegen einer möglichen Fahrlässigkeit oder gegen Betreiber des Skigebietes wegen möglicherweise mangelhafter Absicherung der Unfallstelle ermittelt wird. Zudem versucht die Polizei, den genauen Hergang des schrecklichen Unglücks zu ermitteln.

Bei dem schrecklichen Unfall am Sonntagnachmittag hatte die Sechsjährige nordwestlich der Talstation der Stöcklbahn die Kontrolle über ihre Skier verloren und war mit dem Kopf gegen den Hydranten einer Schneekanone geprallt. Dabei erlitt sie die tödlichen Verletzungen.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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