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Streit um Tochter: Mann gesteht Tötung von Lehrer

Der Lehrer war tot in seinem Haus entdeckt worden. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
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Der Lehrer war tot in seinem Haus entdeckt worden. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Lüneburg (dpa) - Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Lehrers in Celle hat der Angeklagte eingeräumt, den Mann im Streit mit einem Stein erschlagen zu haben. Der 55 Jahre alte Lehrer wollte die 20-jährige Tochter des Angeklagten heiraten, damit war dieser aber nicht einverstanden.

Es kam zu einem Streit im Haus des Pädagogen. «Da habe ich nur noch rotgesehen», sagte der 59 Jahre alte Angeklagte beim Prozessauftakt im Landgericht Lüneburg. Die beiden Männer kannten sich durch die ehrenamtliche Dolmetschertätigkeit des Lehrers für Flüchtlinge.

Ein Kollege hatte den Toten entdeckt, nachdem der Lehrer nicht in der Schule erschienen war und nicht ans Telefon ging. Die Anklage lautet auf Totschlag, der 59-Jährige soll im Zustand erheblich verminderter Schuldfähigkeit mehrfach zugeschlagen haben.

Bis zum 21. September hat das Gericht insgesamt sechs Verhandlungstermine angesetzt.

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