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Weiter Gefahr der Überschwemmung an US-Küste

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Der Sturm "Lee" bedroht die Golfküste

Washington - Nach der Herabstufung des Tropensturms “Lee“ zu einem Tiefdruckgebiet haben Meteorologen vor einer weiter bestehenden Gefahr durch Springfluten gewarnt.

Während in den Küstengebieten im Süden der USA nur geringfügige Schäden gemeldet würden, könnte das Sturmsystem auf seinem Weg ins Innere des Landes immer noch eine Bedrohung darstellen, sagte ein Spezialist des Nationalen Hurrikanzentrums, Robbie Berg.

In der Nähe des Golfs von Mexiko werde das angesammelte Wasser

Lesen Sie dazu:

Angst vor Sturzfluten durch Tropensturm "Lee"

für einige Tage nicht abfließen, sagte er. “In den Appalachen gibt es ein größeres Risiko von Springfluten.“ In der Nacht zum Montag hatte “Lee“ deutlich an Kraft verloren. Auch die Gefahr, dass die Überreste des Sturms Tornados auslösten, sei am Montag zurückgegangen, sagte Fred Zeigler vom Nationalen Wetterdienst. Die Windgeschwindigkeiten erreichten maximal noch 56 Kilometer pro Stunde. Das Tiefdruckgebiet bewege sich mit einer Geschwindigkeit von elf Kilometern pro Stunde in Richtung Ost-Nordost, meldete das Nationale Hurrikanzentrum in Miami.

So wütete Sturm "Lee"

So wütete Sturm "Lee"

Der Sturm "Lee" hat die US-Golfküste erreicht © AP
Die Anwohner bereiten sich vor © AP
Die Menschen versuchten, sich mithilfe von  Sandsäcken gegen die Überflutungen durch "Lee" zu schützen © AP
Die Menschen versuchten, sich mithilfe von  Sandsäcken gegen die Überflutungen durch "Lee" zu schützen © AP
Der Sturm richtete einigen Schaden an © AP
“Lee“ war am Sonntag in Louisiana auf Land getroffen und sehr langsam nach Nordosten in Richtung Mississippi gewandert © AP
Vor allem die Städte New Orleans in Louisiana und Gulfport im Nachbarstaat Mississippi waren von Hochwasser bedroht © AP

Das Zentrum des Wettersystems lag am frühen Montagmorgen 88 Kilometer nordwestlich der Stadt McComb im US-Staat Mississippi. Meteorologen gingen davon aus, dass das Tiefdruckgebiet am Montag über Mississippi hinwegzieht.

Am Sonntag hatte “Lee“ im US-Staat Louisiana für heftige Regenfälle gesorgt. Allein in der Stadt New Orleans fielen mehr als 30 Zentimeter Regen. In Teilen von Alabama, Louisiana und Mississippi wurden Schäden durch Wind und Überflutungen gemeldet. In Galveston im US-Staat Texas ertrank ein Wassersportler, der von der aufgewühlten Brandung aufs Meer hinausgetrieben wurde. Nach einem Jugendlichen, der am Sonntag in Alabama ebenfalls aufs offene Meer getrieben wurde, suchte die Küstenwache. In Mississippi wurde Behördenangaben zufolge ein Mann von einem Blitz getroffen und verletzt.

Unterdessen schwächte sich Hurrikan “Katia“ über dem Atlantik leicht ab. Der Sturm der Kategorie 2 könnte nach Vorhersagen der Meteorologen aber bis Dienstag zu einem Hurrikan werden. Hurrikan-Experte Todd Kimberlain sagte allerdings, es sei mittlerweile unwahrscheinlicher, dass “Katia“ auf Land treffen werde. Starke Winde könnten allerdings die US-Ostküste treffen. Das Zentrum des Sturms befand sich am Montag rund 645 Kilometer nördlich der nördlichen Leeward-Inseln und bewegte sich mit 19 Kilometern pro Stunde in Richtung Nordwesten fort.

 dpa/dapd

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