Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zeichen für Versöhnung setzen

Tausende Christen feiern in München vereintes Europa

demo-stachus-muenchen-dpa
+
Tausende Christen feierten in München ein vereintes Europa.

München - Rund 5000 Gläubige haben bei einer Kundgebung auf dem Münchner Karlsplatz am Samstag ein Zeichen für Versöhnung und ökumenisches Miteinander gesetzt.

Unter den Stichworten „Begegnung - Versöhnung - Zukunft“ kamen Christen aus 40 Ländern und 200 verschiedenen Gemeinschaften und Bewegungen zusammen. Neben Musik, Tanz, Diskussion und Reden sendeten Papst Franziskus und der griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomaios I. Videobotschaften an das Publikum.

Papst Franziskus rief zur Einheit auf: „Miteinander für Europa ist mehr denn je notwendig“, sagte er. Ziel sei es, „die Grundwerte des Christentums in konkrete Antworten auf die Herausforderungen eines Kontinents in Krise umzusetzen“. Auch Bartholomaios I. betonte die Notwendigkeit solidarischen Handelns: „Unsere Welt steht vor beispiellosen Herausforderungen, die uns zwingen, vereint zu sein, zusammenzuarbeiten und einander zu unterstützen.“

Die Kundgebung war der Abschluss eines dreitägigen Kirchenkongresses des ökumenischen Netzwerks „Miteinander für Europa“. Die 1999 gegründete Initiative verbindet katholische, evangelische, anglikanische und orthodoxe Christen ebenso wie Mitglieder von Freikirchen. Teilnehmer waren unter anderem Münchens Kardinal Reinhard Marx und der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Bei der Abschlusskundgebung sprach auch der für Ökumene zuständige römische Kurienkardinal Kurt Koch. Das Motto „500 Jahre Trennung sind genug - Einheit ist möglich“ spielte auf das Jubiläum 500 Jahre Reformation an, das 2017 begangen wird.

dpa

Kommentare