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Reste von Steinzeit-Boot gefunden

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Dieses Fundstück soll von einem 8000 Jahre alten Boot stammen

Seoul - Archäologen aus Südkorea haben nach Angaben eines Forschungsinstituts im Südosten des Landes Reste eines möglicherweise 8000 Jahre alten Holzboots und Ruders entdeckt.

Wohl noch nie seien auf der Welt ältere Bootsreste dieser Art gefunden worden, teilte das Samhan-Institut für Kulturgut am Montag mit. Das Institut veröffentlichte unter anderem undatierte Bilder von einem Holzstück, das vom Rumpf eines hölzernen Fischerbootes aus der frühen Jungsteinzeit stammen soll.

„Wir konnten diese Artefakte genau identifizieren, als wir sie für die Konservierung behandelt haben“, sagte der Institutsleiter Kim Ku Geun der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap. Das Bootsfragment und das Ruder seien am Fundort zusammen als ein Klumpen Erde gefunden worden. Ihre Formen seien anfangs schwer zu erkennen gewesen. Das 63 Zentimeter lange und 50 Zentimeter breite Bootsfragment bestehe aus Kampferholz und sei 2,3 Zentimeter dick. Das 170 Zentimeter lange mutmaßliche Ruder ist aus Eichenholz gemacht.

Die Reste seien vor sieben Jahren bei archäologischen Untersuchungen im Landkreis Uljin, etwa 330 Kilometer südöstlich von Seoul, aus rund 180 Zentimetern Tiefe ausgegraben worden. Die Reste waren den Angaben zufolge Teil einer vierten Kulturschicht gewesen, die am Fundort freigelegt wurden. Der Fund in dieser Schicht lege nahe, dass das Bootsfragment und das Ruder aus der frühen Jungsteinzeit stammten, hieß es. Insgesamt hätten Archäologen fünf solcher Kulturschichten freigelegt, die Kulturreste wie etwa Keramikobjekte und Fischhaken aus Knochen enthalten hätten.

dpa

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