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Tech-Gigant kündigt Pläne an

Elon Musk bietet 100 Millionen Dollar, wenn jemand eine Technologie zur CO2-Speicherung erfindet

Elon Musk, Chef vom Elektroauto-Hersteller Tesla, spricht vor seinen Mitarbeitern.
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Elon Musk überrascht seine Fans immer wieder mit neuen Ideen.

Tesla-Chef Elon Musk hat eine neue Idee: Er will bei einem Wettbewerb 100 Millionen für eine Technologie zur CO2-Speicherung verschenken. Auf Twitter sorgte seine Ansage für Aufregung.

Austin - Es scheint nie ruhig zu werden um Elon Musk. In regelmäßigen Abständen macht der 49-Jährige von sich mit skurrilen Ideen Reden und polarisiert mit seiner Art. Zuletzt hat es der gebürtige Südafrikaner bei der Rangliste der 500 reichsten Menschen der Welt auf Platz eins geschafft (*FR berichtete) - und damit Amazon-Gründer Jeff Bezos von seinem Thron gestoßen.

Gleichzeitig erzählte der Multimilliardär in einem Podcast, dass er all seinen materiellen Besitz loswerden* und Kalifornien verlassen will, um nach Austin, Texas, zu ziehen. In einem Tweet schrieb Elon Musk: „Ich brauche das Geld nicht. Ich widme mich dem Mars und der Erde“. Nun möchte der Tesla-Chef, dessen Vermögen laut eines Berichts von spiegel.de auf 188,5 Milliarden Dollar geschätzt wird, eine große Summe von seinem Geld quasi verschenken. Musk kündigte am Donnerstag an, dass er einen Wettbewerb veranstalte, bei dem eine Technologie gesucht werde, die CO2 reduziert. Der Gewinner erhält 100 Millionen Dollar.

CO2-Wettbewerb von Elon Musk: Fans amüsieren sich

In typisch prägnanter Manier gab der Elon Musk sein Vorhaben auf seinem Twitterprofil bekannt. Binnen Stunden wurde der Tweet mehrere tausend Male geteilt - die Resonanz seiner Fans war groß. Viele fanden das Vorhaben des Tech-Giganten amüsant, andere brachten konstruktive Vorschläge. „Wir sollten definitiv mehr Bäume pflanzen“, schrieb etwa ein Twitter-Nutzer. Viele weitere schlossen sich ihm an. Ein anderer Nutzer schlug vor, sogenannte Zeolithe zur Reduktion von CO2 zu verwenden.

Bei Elon Musks geplantem Wettbewerb soll es um CO2-Speicherung gehen. Dabei wird das Kohlenstoffdioxid gesammelt und eingelagert. Ähnliche Modelle existieren bereits. Norwegen hatte etwa 2020 einen Plan auf Grundlage dieser Technologie vorgestellt. Wie das ZDF berichtete, hat das norwegische Parlament beschlossen, an der Konzeption von CO2-Speicherung unter der Nordsee zu arbeiten. Das Land will CO2-Emissionen der Industrie einsammeln und unter der Nordsee speichern. Auf diese Weise soll die Klimaerwärmung verlangsamt oder gar gestoppt werden.

CO2-Speicherung: Technologie oft teuer

Es gibt weltweit auch Versuche, CO2 in andere Stoffe umzuwandeln, wie etwa Kohle, um sie dann weiterzuverwenden. Laut reset.org gibt es zudem Ansätze, CO2 aus der Luft zu filtern, um es anschließend für die Agrarindustrie als Düngemittel einzusetzen. Doch das ist teuer: Die Entnahme einer Tonne Kohlenstoffdioxid aus der Luft kostet zwischen 600 und 1.000 Euro, wie aus einem Beitrag von deutschlandfunk.de hervorgeht.

Wer teilnehmen darf und welche Kriterien es bei Elon Musks Wettbewerb gibt, ist derzeit noch unklar. Ergänzend fügte Musk eilig in einem weiteren Tweet hinzu: „Details nächste Woche“. Man darf also gespannt bleiben, was der innovative Gründer noch ausheckt. *FR ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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