Tödlicher Alpinunfall in Tirol

Mann (64) stürzt am Großer Wilder 100 Meter in die Tiefe

Tirol - Ein 64-jähriger Österreicher ist am Sonntag abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.

Eine 52-jährige, in Österreich wohnhafte deutsche Staatsangehörige erstattete am Abend des 29. Julis bei der deutschen Polizei die Anzeige über die Abgängigkeit ihres 64-jährigen Ehemanns – österreichischer Staatsangehöriger. Der 64-Jährige plante eine Bergtour über den sogenannten "Wilden Grat", welcher vom "Großer Wilder" zum Hochvogel führt.


Das Auto des Mannes konnte von der deutschen Polizei auf einem Parkplatz in Hinterstein (Deutschland) aufgefunden werden. Da eine Überquerung auf österreichisches Staatsgebiet nicht ausgeschlossen werden konnte beziehungsweise anzunehmen war, setzten die deutschen Behörden die österreichischen Behörden von der Abgängigkeit in Kenntnis.

Unter Beteiligung der Bergrettung Stanzach, zwei Alpinpolizisten und des Polizeihubschraubers erfolgte dann in den Morgenstunden ein erster Suchflug, wobei der Verunglückte rasch lokalisiert werden konnte. Der Mann stürzte im Grenzbereich Deutschland/Österreich im Bereich des Kreuzkopf und Kreuzspitz aus bisher ungeklärter Ursache zirka 100 bis 150 Meter im felsdurchsetzten Gelände in die Tiefe und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Presseaussendung der Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Kommentare