Titanwurz blüht und stinkt in Basel

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Bereits im August blühte die Titanwurz im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität in Bayreuth.

Basel - Der Botanische Garten der Universität Basel wird seit Sonntag von einem penetranten Gestank erfüllt: Grund ist die Blüte des Titanwurzes, der größten Blume der Welt.

Die Pflanze blüht nur wenige Tage und sondert zu Beginn einen intensiven Aasgeruch ab. Wegen des Ereignisses bleibe der Botanische Garten in den kommenden Tagen rund um die Uhr geöffnet, hieß es in einer Mitteilung vom Sonntag.

Es ist das dritte Mal in den vergangenen vier Jahren, dass der Titanwurz in Basel blüht, mit einer Höhe von 255 Zentimetern war er noch nie so hoch wie in diesem Jahr. Die vergangenen beiden Blüten 2011 und 2012 hatten jeweils mehr als 10 000 Zuschauer angelockt.

Die Blüte war erstmals Mitte August zu sehen. Seither wuchs sie bis zu 15 Zentimeter pro Tag. Am Sonntagnachmittag begann die Öffnung. Für die Entfaltung des anderthalb Meter großen Trichters benötigt die Pflanze sechs bis acht Stunden. Danach folgt eine Phase von etwa acht Stunden mit intensivem Aasgeruch. In dieser Zeit müssen die Blüten mit den Pollen eines anderen Titanwurzes bestäubt werden, damit sie Früchte ansetzen. In Basel kommt dafür Blütenstaub aus Bayreuth zum Einsatz.

dpa

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