Badeort getroffen

Unwetter in Urlaubsort: Video zeigt spektakuläres Wetter-Phänomen an Italiens Küste - „Das sieht gruselig aus“

Ein Strand mit rauem Seegang. Am Horizont sind dunkle Gewitterwolken zu sehen.
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Tornado trifft auf die Küste Italiens.

Im italienischen Badeort Lignano hat sich am Dienstagmorgen ein gruseliges Wetterschauspiel ereignet. Ein Mann filmte das Unwetter-Spektakel mit seiner Kamera.

  • In Italien wüteten am Dienstag schwere Unwetter.
  • In dem Badeort Lignano konnte man deshalb ein außergewöhnliches Wetterphänomen bestaunen.
  • Ein Mann hielt mit seiner Kamera voll drauf und filmte das Spektakel.
  • Wie das Wetter in Deutschland wird, erfahren Sie in unserem News-Ticker.

Lignano - Dort wo sich sonst die Touristen am Sandstrand tummeln, herrschte am Dienstagmorgen (4. August) gespenstische Ruhe. Nur wenige Menschen waren auf der Promenade des italienischen Urlaubsortes Lignano an der Adria-Küste unterwegs. Doch ein Mann war wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort und konnte mit seiner Kamera ein spektakuläres Wetterphänomen einfangen.

Lignano: Auch Italien wurde von heftigen Unwettern getroffen


Nicht nur bei uns im Süden Deutschlands, wo es vor allem in Bayern* in den vergangenen Stunden zu mehreren Überschwemmungen* kam, wüteten auch starke Unwetter in Österreich und Italien. So auch im Badeort Lignano in der Region Friaul-Julisch Venetien. Dort stürmte es sogar so sehr, dass ein riesiger Tornado* bei Grado auf die Küste traf, wie wetter.at berichtet. Er wirbelte kurzzeitig ein eine Menge Sand auf, verschonte aber Gebäude, Straßen und Autos. Tornados können teilweise Windgeschwindigkeiten* von über 500 km/h erreichen.

Doch so selten, wie manche vielleicht glauben, ist das Wetterphänomen Tornado, das häufiger bei Unwettern* auftreten kann, gar nicht. Der fast senkrechte Luftwirbel - der auch über Wasser entstehen kann und dann Wasserhose genannt wird - tritt häufiger an der Adria auf. Diesmal ist zwar noch alles gut gegangen, aber immer wieder richten Windhosen schwere Schäden in den verschiedenen Touristenorten an. In der Schweiz hat ein heftiges Unwetter vier Touristen aus Spanien beim Canyoning überrascht.

Tornado in Lignano: Mann hält mit Kamera einfach drauf

Der Mann, der dieses Instagram-Video gedreht hatte, schien sich seiner Sache sicher zu sein. Gut, er stand auch in einer gewissen Entfernung zu dem Wirbelsturm, aber ein zweiter Tornado hätte sich durchaus in seiner Nähe bilden können. Man merkt auf jeden Fall an seinem Tonfall, dass er solch ein Spektakel wohl noch nicht oft gesehen hat. Auch die Menschen, die das Video kommentiert haben, sind erstaunt und schockiert gleichzeitig. So schreibt eine Frau: „Das sieht vielleicht gruselig aus." Und viele andere posten einfach nur ein erschrockenes Smiley unter dem Video. (tel) *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

In Bayern hatte ein Mann im Juni ebenfalls einen Tornado mit der Kamera eingefangen

Bereits Ende vergangenen Jahres wüteten schwere Unwetter in Italien und es kam zu heftigen Stürmen. Aus einem anderen Grund kam es außerdem in Norditalien zu alarmierenden Zuständen: Ein Teil eines Gletschers unterhalb des Mont Blanc drohte einzustürzen. Einheimische und Touristen wurden aus der Gefahrenzone gebracht. Der Grund dafür liegt allerdings auch im Wetter.

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