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Humanitäre Lage in Libyen spitzt sich zu

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Libysche Rebellen beziehen Position vor einem Gebäude

Tripolis - Das Wasser ist abgestellt, und jetzt stockt auch noch der Nachschub an Lebensmitteln. In der libyschen Hauptstadt Tripolis wird die Lage immer dramatischer.

Knapp eine Woche nach der Eroberung durch libysche Rebellen spitzt sich die Lage in der Hauptstadt Tripolis immer weiter zu. Lebensmittel und Treibstoff sind knapp und teuer geworden. Das Wasser wurde abgestellt, in den Straßen wachsen die Müllberge. In Krankenhäusern fehlen Medikamente, wie eine Korrespondentin der Nachrichtenagentur dpa am Samstag aus der Millionenmetropole berichtete.


Darüber hinaus gehen die Plünderungen in Villenvierteln von Tripolis weiter. Während die italienische Botschaft von Anhängern des langjährigen Diktators Muammar al-Gaddafi in Brand gesteckt worden war, blieb die deutsche Botschaft bislang unbeschädigt.

Weil der libysche Übergangsrat die Sicherheitslage nicht in den Griff bekommt, erwägt er jetzt, für eine befristete Zeit Polizisten aus arabischen oder anderen muslimischen Staaten zu stationieren. Eine Hilfe durch westliche Sicherheitskräfte schloss der Chef des Rates, Mustafa Abdul Dschalil, am Samstag in Bengasi kategorisch aus.


Auch die Jagd nach dem untergetauchten langjährigen Diktator Muammar al-Gaddafi macht offenbar keine großen Fortschritte. Dschalil räumte ein, dass es derzeit keine gesicherten Informationen über den Aufenthaltsort des 69-Jährigen gebe.

Die algerische Regierung wies Berichte über einen aus Libyen eingetroffenen Konvoi mit gepanzerten Mercedes-Limousinen vehement zurück. “Algerien ist seit Monaten Ziel von einer Flut von falschen Informationen“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Amar Belani, in Algier.

Terror-Akte: Gaddafis Liste des Schreckens

Dem libyschen Machthaber Muammar al Gaddafi wird die Verwicklung in eine ganze Reihe von blutigen Anschlägen vorgeworfen. Mit den folgenden Terroraktionen wird Gaddafi und sein Regime in Zusammenhang gebracht: © ap
Dezember 1985: Palästinenser greifen die El-Al-Schalter auf den Flughäfen Wien-Schwechat und Rom-Fiumincino mit Schusswaffen und Handgranaten an. Dabei werden 18 Menschen getötet. Das libysche Regime soll mindestens aus Sicht der US-Regierung daran mitgewirkt haben. © dpa
April 1986: Eine Bombenexplosion in der Diskothek La Belle in Berlin-Friedenau reißt drei Menschen in den Tod. 230 der rund 500 Gäste, meist Angehörige der US-Armee, erleiden zum Teil schwere Verletzungen mit bleibenden Folgen. Nach der Wiedervereinigung ergeben sich aus Akten der DDR-Staatssicherheit Hinweise, die zu den Tätern führen und auf Libyen als Drahtzieher schließen lassen. © dpa
Dezember 1988: Bei einem Anschlag auf ein Flugzeug über der schottischen Kleinstadt Lockerbie werden 270 Menschen getötet, die meisten von ihnen Amerikaner. Der Verdacht fällt schnell auf Mitarbeiter des libyschen Geheimdienstes. © dpa
September 1989: Über der Wüste in Niger explodiert ein Verkehrsflugzeug der französischen Gesellschaft UTA. Der Bombenanschlag kostet 170 Menschen das Leben. Unter den sechs libyschen Attentätern ist auch der Schwager Gaddafis. © dpa
Darüber hinaus soll Gaddafi weltweit Terrorgruppen, Befreiungsbewegungen und linke Gruppierungen unterstützt haben. Unter anderem die Polisario in der Westsahara, die Sandinisten in Nicaragua, radikale palästinensische PLO-Gruppen im Libanon, aber auch die Irisch-Republikanische Armee (IRA) in Nordirland erhielten Hilfe aus Libyen. © dpa
Zudem wird Gaddafi mit dem Attentat auf die Olympischen Spiele von München 1972 in Verbindung gebracht. Damals starben elf Mitglieder des israelischen Olympia-Teams bei einem Anschlag palästinensischer Terroristen. Ebenso soll es eine Verbindung bei der Entführung der OPEC-Minister 1975 in Wien sowie bei Attentaten auf den marokkanischen König Hassan II. (1972) und 1976 auf die Präsidenten Ägyptens (Anwar al Sadat) und des Sudans (Jaafar Mohammed al-Numeiri) geben. © dpa

Arabische Medien zitierten einen Rebellenkommandeur in der Stadt Ghadames (rund 550 Kilometer südwestlich von Tripolis), wonach Gaddafi versuche, über Tunesien zu fliehen. Auch dafür gab es keine unabhängige Bestätigung.

Knapp eine Woche nach dem Fall von Tripolis ist kein Ende der Kämpfe zwischen Rebellen und Gaddafi-Getreuen in Sicht. Allerdings haben die Aufständischen nach gleichlautenden Berichten in den meisten Stadtteilen von Tripolis die Oberhand gewonnen. Der Rebellenkommandeur für Tripolis, Abdelhakim Belhadsch, sagte, 95 Prozent der Stadt seien unter ihrer Kontrolle.

Dagegen dauerten die erbitterten Kämpfe zwischen Rebellen und Gaddafi-Anhängern am internationalen Flughafen von Tripolis weiter an. Die Aufständischen haben außerdem Sirte, die Geburtstadt Gaddafis, von Westen und Osten eingeschlossen. Sie drohen mit einem Angriff, falls die Gaddafi-Truppen nicht aufgeben. Mit Bani Dschawad sei eine der letzten Hochburgen Gaddafis in die Hand der Rebellen gefallen, berichtete der arabische Fernsehsender Al-Dschasira.

Der Informationsminister der Übergangsregierung, Mohammed Schammam, ist überzeugt, dass sich die militärische Lage schnell “klären und stabilisieren“ werde. “Tripolis war 42 Jahre unter der Kontrolle eines Diktators“. Seine Regierung müsse jetzt noch “unter dem Nullpunkt“ neu beginnen.

Wegen der fortwährenden Kämpfe hat sich die Versorgungslage in der libyschen Hauptstadt dramatisch verschlechtert. Die Geschäfte in der Innenstadt von Tripolis blieben am Samstag geschlossen. Auf den Straßen waren nur wenige Zivilisten zu sehen.

Ein Mann, der auf der Straße aus einem Kleinlaster heraus Mineralwasserflaschen verkaufte, wurde seine Ware binnen weniger Minuten los. “Die Großhändler, von denen wir normalerweise unsere Ware beziehen, haben geschlossen. Es gibt kaum noch Wasser in Flaschen. Auch Zucker und Öl fehlen“, sagte Geschäftsinhaber Salah al-Arabi.

Großbritannien kündigte an, humanitäre Hilfe im großen Stil in das Bürgerkriegsland zu schicken. Es gehe um Nahrungsmittel und Medikamente. Nach Angaben des Roten Kreuzes werden vor allem Medikamente zur Behandlung von Krebs oder Diabetes knapp.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte die Bereitschaft der Bundesregierung, beim Wiederaufbau zu helfen. “Wenn nun ein neues Libyen aufgebaut wird, wird Deutschland selbstverständlich unterstützend daran teilhaben“, sagte sie der “Bild am Sonntag“.

dpa

Gaddafi am Ende: Libyen feiert

Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © dpa
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © dpa
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
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Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
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Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © ap
Libyen feiert das Ende des Gaddafi-Regimes. En halbes Jahr nach Ausbruch des Bürgerkriegs ist das Regime zusammengebrochen. Tripolis ist in den Händen der Aufständischen. Der nationale Übergangsrat bereitet sich auf die Machtübernahme vor. © dpa

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