Trotz Skandal

Pferdefleisch-Händler darf weiter produzieren

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Das Logo der Firma Spanghero vor einer Halle in Castelnaudary in Südfrankreich.

Paris - Das im Pferdefleisch-Skandal schwer belastete französische Unternehmen Spanghero darf seinen Betrieb in Teilbereichen wieder aufnehmen.

Für die Produktion von Hackfleisch, Würsten und Fertiggerichten bekomme Spanghero die Zulassung wieder zurück, teilte der französische Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll am Montag mit. Weiter verboten bleibe dem Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern aber der Handel mit tiefgefrorenem Fleisch. Ein vollständiger Bericht zur Verwicklung von Spanghero in den Pferdefleisch-Skandal solle an diesem Freitag vorgestellt werden.

Ermittler sehen es seit der vergangenen Woche als erwiesen an, dass Spanghero wissentlich rund 750 Tonnen als Rind deklariertes Pferdefleisch verkaufte. Dieses wurde unter anderem von dem französischen Hersteller Comigel verarbeitet. Comigel soll rund 4,5 Millionen Fertiggerichte mit falsch deklariertem Fleisch von Spanghero hergestellt haben, die dann in 13 europäischen Ländern wie Deutschland verkauft wurden.

Lebensmittelskandale in Deutschland

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Spanghero weist die Anschuldigungen bislang zurück. Neben Unternehmenschef Barthélémy Aguerre warfen zuletzt auch seine Mitarbeiter der französischen Regierung vor, das Unternehmen mit voreiligen Unterstellungen in den Ruin zu treiben.

dpa

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