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Über 100 Geldautomaten gesprengt: «Audi-Bande» im Visier

In Nordrhein-Westfalen wurden in diesem Jahr bereits 80 Geldautomaten gesprengt. Ein Ende der Serie ist nicht in Sicht. Foto: Patrick Pleul/Archiv
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In Nordrhein-Westfalen wurden in diesem Jahr bereits 80 Geldautomaten gesprengt. Ein Ende der Serie ist nicht in Sicht. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Düsseldorf/Hannover (dpa) - Die Zahl der Geldautomaten-Sprengungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen steigt weiter an. In NRW hat es in diesem Jahr bereits 80 Automatensprengungen gegeben, 2015 waren es 67, wie das Landeskriminalamt (LKA) in Düsseldorf mitteilte.

Nachdem es in Niedersachsen im vergangenen Jahr 28 Fälle gab, sind es im laufenden bereits 25. Seit längerem haben die Fahnder eine Gruppe rund 250 marokkanischstämmiger Niederländer aus dem Raum Utrecht/Amsterdam als Hauptverantwortliche ausgemacht.

Verstärkt gerät die wegen ihres Faibles für PS-starke Limousinen auch «Audi-Bande» genannte Truppe unter Druck, die Polizei kooperiert grenzübergreifend. Auch dank besserer Prävention der Banken bleiben die Täter öfter ohne Beute. Ein Ende der Sprengungen ist aber nicht in Sicht: Zuletzt schlugen die Ganoven in der Nacht zum Freitag in Papenburg zu und entkamen mit einer unbekannten Menge Geld.

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