Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Blutiger Drogenkrieg

Überfall auf Drogenklinik in Mexiko fordert zahlreiche Tote

Im mexikanischen Chihuahua drangen am Dienstagabend mehrere bewaffnete Angreifer in eine Klinik ein und feuerten wahllos auf Patienten. Doch warum ermordeten sie wehrlose Kranke?

Chihuahua - Bei einem bewaffneten Überfall auf eine Drogenklinik im Norden Mexikos sind mindestens 15 Menschen getötet und sieben weitere verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, drangen die mit Sturmgewehren bewaffneten Angreifer am Dienstagabend in der Stadt Chihuahua in die Klinik ein und eröffneten das Feuer auf die Patienten. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich demnach etwa 25 Menschen in der Einrichtung. 

Erbitterter Kampf zwischen den Rauschgiftkartellen Juárez und Sinaloa

Die Hintergründe des Angriffs waren zunächst unklar. Der Bundesstaat Chihuahua mit der gleichnamigen Hauptstadt hat eine lange Grenze zu den USA und gehört zu den am stärksten vom Drogenkrieg in Mexiko betroffenen Bundesstaaten. Unter anderem ist er Schauplatz der Auseinandersetzungen zwischen den Rauschgiftkartellen Juárez und Sinaloa. Einrichtungen wie das Rehabilitationszentrum in Chihuahua wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Ziel von Attacken, weil die Angreifer davon ausgehen, dass sich ihre Rivalen dort verstecken. 

Im Jahr 2006 startete die mexikanische Regierung einen Feldzug gegen die Drogenkartelle des Landes; seither wurden in den Kämpfen mehr als 200.000 Menschen getötet oder gelten als verschwunden.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa picture alliance / Rebecca Black

Kommentare