UN-Generalsekretär: Libyen kündigt wieder Waffenstillstand an

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Libysche Rebellen kehren von der der Front in der Nähe der Stadt Bengasi zurück.

Paris - Nach dem Eingreifen der Nato in den Libyen-Konflikt hat die Regierung in Tripolis nach Angaben von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erneut einen Waffenstillstand angekündigt.

Ban Ki Moon berichtete am Dienstagabend in Tunesien auf einer Pressekonferenz, der libysche Ministerpräsident Al Baghdadi Ali al-Mahmoudi habe ihn angerufen und darüber unterrichtet. Libyen hatte erst am Freitag, kurz nach der Verabschiedung der UN-Resolution zur Einrichtung einer Flugverbotszone eine sofortige Feuerpause angekündigt, die Angriffe aber fortgesetzt.

Militärschlag gegen Libyen: Die Bilder

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Nach dem Eingreifen der Nato in den Libyen-Konflikt hat die Regierung in Tripolis nach Angaben von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erneut einen Waffenstillstand angekündigt.

Die libysche Führung hatte schon am vergangenen Freitag, wenige Stunden nach Verabschiedung der UN-Resolution zur Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen, eine sofortige Feuerpause angekündigt. Trotz dieser Ankündigung setzten die Truppen von Diktator Muammar al-Gaddafi ihre Angriffe gegen die Aufständischen unvermindert fort.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat sich am Dienstag mit US-Präsident Barack Obama darauf verständigt, dass der NATO eine gewichtigere Rolle beim Militäreinsatz gegen Libyen zukommen soll. Man habe sich “auf die Modalitäten zur Nutzung der Strukturen des NATO-Kommandos geeinigt, um die Koalition zu unterstützen“, teilte die Regierung in Paris mit. Demnach hätten beide Politiker am Dienstag miteinander gesprochen.

Auch das Büro des britischen Premierministers David Cameron teilte mit, dass dieser und Obama sich ebenso darauf verständigt hätten, dass der NATO beim Einsatz gegen das Regime von Muammar al Gaddafi eine Schlüsselrolle zukommen solle.

dpa

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