Wien 

Unfassbar grausame Tat: Kinderleiche in Müllcontainer - Täter verurteilt

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Polizisten stehen vor einer Wohnhausanlage, nachdem der Leichnam eines Mädchens in einem Müllcontainer entdeckt worden ist.

Die Leiche eines kleinen Mädchens ist in Wien in einem Müllcontainer entdeckt worden. Später wurde bekannt, wie unfassbar grausam die Tat verübt wurde. Jetzt wurde der Täter verurteilt.

Update vom 19. Dezember, 22.59 Uhr: Der Teenager ist in Wien wegen der Ermordung einer siebenjährigen Nachbarin zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der 16-Jährige legte beim Prozess in Wien am Mittwoch ein Geständnis ab. Er habe im Mai 2018 in seinem Kopf eine Stimme gehört, die ihn angewiesen habe, das Mädchen zu würgen und dann in einer Duschkabine zu töten. Das Gericht ordnete neben der Haft die Verwahrung des Schülers in einer „Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher“ an. Verteidigung und Staatsanwaltschaft können noch Berufung gegen das Urteil einlegen.

Der Junge hatte nach Überzeugung des Gericht auf das Kind eingestochen und seinen Kopf fast abgetrennt. Die Staatsanwältin meinte, der Angeklagte habe sich schon Monate vorher mit dem Thema Mord befasst. Die Verteidigerin erklärte: „Er ist so schwer krank, dass er nicht weiß, was er tut, und nicht Recht von Unrecht unterscheiden kann.“ 

Kinderleiche in Müllcontainer - Unfassbares über Täter und Motiv enthüllt

Wien - Der mutmaßliche Mörder eines kleinen Mädchens in Wien ist ein erst 16-jähriger Nachbar der Familie. Der junge Mann habe gegenüber der Polizei gestanden, die Siebenjährige mit Stichen in den Hals getötet zu haben, teilten die Beamten am Dienstag mit. Als Motiv für die Tat gab der Verdächtige „allgemeine Wut“ an. Einen Streit mit dem Mädchen habe es zuvor nicht gegeben. Die Schülerin war nach Angaben der Ermittler zur falschen Zeit am falschen Ort: „Es hätte jeden anderen auch treffen können“, sagte Polizist Gerhard Haimeder.

Das Mädchen dürfte am Freitag von selbst an der Tür des 16-Jährigen geklopft haben. Die Familien, beiden stammen aus Tschetschenien, leben seit Jahren in der selben Wohnanlage und seien befreundet gewesen. „Der Verdächtige hat sie nicht in die Wohnung locken müssen“, so die Beamten. Der 16-Jährige soll die Schülerin dann in die Dusche dirigiert und sie mit einem Küchenmesser attackiert haben. Der Kopf sei nach der Tat fast abgetrennt gewesen.

Die Leiche der Schülerin war am Samstag in einem Müllcontainer gefunden worden. Hinweise auf sexuellen Missbrauch gibt es nicht. Der nicht vorbestrafte Tatverdächtige sei ein guter Schüler und bisher unauffällig gewesen.

dpa

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