Wetter-Chaos

Schwere Unwetter in Südfrankreich: Zahl der Todesopfer steigt - Suche nach Vermissten dauert an

Schwere Unwetter haben in Frankreich gewütet. Starke Regenfälle und Stürme haben im Süden und Osten des Landes für Chaos gesorgt. Zwei Leichen wurden entdeckt.  

  • Nach heftigen Unwettern und Überschwemmungen in Frankreich sind am Sonntag zwei Leichen geborgen worden.
  • Im Südosten Frankreich hatte es in den vergangenen Tagen heftige geregnet.
  • In einigen Regionen mussten Bewohner ihre Häuser verlassen.



Update vom 2. Dezember 2019: Heftige Unwetter und Starkregen haben schon wieder Frankreich getroffen. Es gab Tote. Besonders tragisch: ein Hubschrauber mit Rettern stürzte ab.  

Schwere Unwetter in Südfrankreich: Zahl der Todesopfer steigt - Suche nach Vermissten dauert an

Update vom 24. November, 22.25 Uhr:Nachdem Frankreichs Innenminister Christophe Castaner bestätigt hatte, dass zwei Menschen ums Leben gekommen waren, erhöhte sich die Zahl der Todesopfer am frühen Abend. Der Radionachrichtensender Franceinfo und andere Medien berichteten, dass in Tanneron im Hinterland von Cannes ein Ehepaar tot in einem Auto gefunden worden sei - die Bilanz steigt damit auf vier Tote.


Update vom 24. November, 18.48 Uhr: Frankreichs Innenminister Christophe Castaner besuchte am Sonntag das Krisengebiet und sicherte Betroffenen Unterstützung zu. Er bestätigte, dass zwei Menschen starben. „Wir sind noch auf der Suche nach vier weiteren Personen“, sagte der Minister. 

Die Leiche eines etwa 50 Jahre alten Mannes wurde in einem Auto in Cabasse im Département Var gefunden, berichteten der Nachrichtensender Franceinfo und andere Medien. Der andere Tote wurde in dem Ort Le Muy nordwestlich der Riviera-Stadt Fréjus entdeckt. Dort war zuvor ein Mann nach dem Kentern eines Rettungsboots als vermisst gemeldet worden.

Zwei Tote nach schweren Unwettern in Südfrankreich

Nizza - Bei Unwettern und Überschwemmungen in Südfrankreich sind nach Medienberichten mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine Leiche sei in einem Auto in dem Ort Cabasse südwestlich von Draguignan im Département Var gefunden worden, berichteten der französische Nachrichtensender Franceinfo und andere Medien am Sonntag unter Berufung auf die örtliche Präfektur. Die andere Leiche wurde in dem Ort in Le Muy nordwestlich der Küstenstadt Fréjus entdeckt. In dem Ort war zuvor ein Mann nach dem Kentern eines Rettungsboots als vermisst gemeldet worden. Bei Unwettern in Italien ist nun eine Autobahnbrücke eingestürzt.

Unwetter in Frankreich: Menschen ohne Strom

Innenminister Christophe Castaner wurde am Nachmittag in der Region erwartet, die gegen Überschwemmungen kämpft. Rund 4500 Haushalte waren zwischenzeitlich von der Stromversorgung abgeschnitten. Zwischen der Ferienmetropole Nizza und der Hafenstadt Toulon blieb der Zugverkehr unterbrochen, berichtete der Sender.

Heftige Schnee- und Regenfälle hatten erst vor kurzem in Österreich für Ausnahmezustände gesorgt. Besonders Kärnten und Tirol hatten die Unwetter schwer getroffen. Tagelang waren Orte von der Außenwelt abgeschnitten.  

In Österreich kam es zu einer Tragödie: Ein Flugzeug stürzte ab. Der deutsche Pilot starb.

dpa/ml

Rubriklistenbild: © AFP / VALERY HACHE

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