240 Unwetter-Tote auf Philippinen

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Auf den Philippinen sind 240 Menschen bei Unwettern gestorben.

Manila - Die Zahl der Unwetter-Toten ist auf den Philippinen nach dem Sturm “Ketsana“ auf mindestens 240 gestiegen. 37 Menschen werden noch vermisst.

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Fast zwei Millionen Menschen seien von den schweren Überschwemmungen in der Hauptstadt Manila und den nördlichen Provinzen betroffen. Über 370 000 von ihnen seien in Notunterkünften untergebracht. Bereits am Montag hatte die philippinische Regierung um internationale Hilfe bei der Bewältigung der schlimmsten Unwetterkatastrophe seit mehr als vier Jahrzehnten gebeten. Verteidigungsminister Gilberto Teodoro äußerte die Befürchtung, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könnte.


Chaos nach Tropensturm in Manila

Tropensturm Manila Überschwemmungen
Bilder der Verwüstung: Der Tropensturm hat auf den Philippinen über 100 Menschen das Leben gekostet. Die Hauptstadt Manila und die umliegenden Provinzen standen teils bis zu den Dächern unter Wasser. © dpa
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Eine Einwohnerin steht vor einem umgestürzten Schulbus. © dpa
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In Pasig City, östlich von Manila, haben sich die Menschen auf Strommasten gerettet. © dpa
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Insgesamt mussten 337 000 Menschen aus ihren Häusern fliehen © dpa
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Ein Mann steht in einem Haus auf einem Trümmerhaufen. Sein Haus ist völlig zerstört. © dpa
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Ein Einwohner läuft die verwüstete Straße entlang. Im Hintergrund sind umgeworfene Autos zu sehen. © dpa
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Tausende Menschen müssen nun in Notunterkünften untergebracht werden. © dpa
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Es wurden provisorische Evakuierungslager eingerichtet. © dpa
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Andere fanden Unterschlupf in Kapellen. © dpa
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Die Opfer der Überschwemmung warten auf Hilfsgüter. © dpa
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Die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo (l.) besuchte einige der schwer betroffenen Stadtteile und rief den Notstand aus. © dpa
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Diese Einwohner mussten mit einem Truck aus den Fluten gerettet werden. © dpa
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Ein Junge wird von den Rettungskräften von einem Hausdach gerettet. er und seine Familie verbrachten die ganze Nacht auf dem Dach. © dpa
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Schlamm wohin man sieht: Zwei Frauen versuchen den Dreck und Matsch aus ihrem Haus zu bekommen. © dpa
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Kinder werden in Marikina City, östilich von Malina, in einem Rettungsboot evakuiert. © dpa
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Einwohner werden aus den Fluten gerettet. Für viele Menschen kam die Hilfe jedoch zu spät. © dpa
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Amerikanische Hilfskräfte beginnen mit den Aufräumarbeiten. © dpa
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Ein Frau wäscht in Cainta in den braunen Wassermassen ihre Wäsche. © dpa
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Auch hier wäscht ein Mann in der braunen Brühe. © dpa
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Die Wassermassen schwemmten zahlreiche Autos einfach weg. © dpa

Nach wie vor liefen Berichte über weitere Tote ein, sagte er. Einige Gebiete seien noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. Hilfe aus anderer Ländern würde die Fortsetzung der Rettungsarbeiten garantieren, auch wenn es - wie von Meteorologen vorausgesagt - zu einer erneuten Wetterverschlechterung kommen sollte, sagte Teodoro. “Wir können nicht warten, bis das passiert.“ Tropensturm “Ketsana“ hatte am Samstag mit sintflutartigen Regenfällen 80 Prozent der Hauptstadt Manila und weite Teile der umliegenden Provinzen unter Wasser gesetzt.

dpa

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