US-Rapper in Haft: Er soll vier Menschen zerstückelt haben

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So zeigt sich „Syko Sam“ auf dem Online-Netzwerk „MySpace“.

Farmville - In seinen Songs beschreibt US-Rapper Syko Sam die Lust am Töten und Zerstückeln. Jetzt hat er seine Fantasien offenbar in die Tat umgesetzt: Er soll vier Menschen ermordet haben. Syko Sam sitzt in Haft.

CNN berichtete am Montag, dass der 20-jährige Richard Alden Samuel McCroskey III verdächtigt wird, einen Pastor in Farmville (US- Bundesstaat Virginia) ermordet zu haben. Die Leiche des Geistlichen war am Samstag neben weiteren drei Toten im Haus seiner von ihm getrennten Ehefrau entdeckt worden.

Die Zeitung “Richmond Times-Dispatch“ ergänzte, dass es sich bei den anderen drei Toten um die Frau des Pastors, eine Professorin am benachbarten Longwood College, die gemeinsame Tochter Emma und deren Freundin handelt. Die Zeitung ging davon aus, dass der Rapper noch am Montag (Ortszeit) des vierfachen Mordes angeklagt würde.

„Horrorcore“ ist Syko Sams Musikrichtung

Unter diesem Link zeigt die amerikanische Nachrichtenseite „Zimbio“, mit welchen kranken Fotos Syko Sam sich auf dem Netzwerk „Myspace“ präsentiert.

Aus Einträgen im Online-Netzwerk Facebook schließen die Ermittler, dass Emma den mutmaßlichen Mörder durch seine Musik kennengelernt und in das Haus der Mutter eingeladen hatte. Emmas Freundin war der Zeitung zufolge ebenfalls zu Besuch, um den Rapper kennenzulernen, der unter dem Namen Syko Sam in der sogenannten Horrorcore-Rap-Musikszene bekannt war.

Die Mutter der Freundin alarmierte die Polizei am Donnerstag. Beamte klingelten daraufhin am Haus der Professorin und wurden von einem “jungen Mann“ empfangen, nach dessen Aussage sich Emma und ihre Freundin in einem Kino aufhielten. Erst bei einem zweiten Besuch stießen Polizisten auf die vier Leichen.

Derweil hatte McCroskey mit dem Auto des Pastors das Weite gesucht. Allerdings verursachte er einen Unfall und musste sich am Ende per Taxi an den Flughafen Richmond bringen lassen. Dort bemühte er sich darum, seinen Flug zurück nach Kalifornien vorzuverlegen, hatte aber nicht das Geld für die Strafgebühr.

dpa

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