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Insulaner gewinnen «Strandkorbsprint-WM» auf Usedom

Zwei Leute, ein Strandkorb und los geht es. Foto: Stefan Sauer
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Zwei Leute, ein Strandkorb und los geht es. Foto: Stefan Sauer

Zinnowitz (dpa) - Bei der sogenannten Strandkorbsprint-Weltmeisterschaft auf Usedom haben sich die Insulaner als die Besten erwiesen.

Die Sportler Philipp Zillmann und Kai Franke, beide 26 Jahre alt und gebürtige Zinnowitzer, schleppten ihren 60 Kilogramm schweren Strandkorb am Samstag in 5,9 Sekunden über die 20 Meter lange Rennstrecke.

Der Rekord aus den Vorjahren liegt bei 4,91 Sekunden, wie Organisator Mayk Borchardt sagte. Rund 800 Zuschauer verfolgten das Strandspektakel bei frostigem, aber trockenem und windstillem Wetter. Das Siegerteam bekam Medaillen, Pokale und ein Preisgeld von 100 Euro. Sieben Teams aus der Region und aus Berlin waren angetreten. Leider seien diesmal keine Frauen im Wettbewerb gewesen, sagte Borchardt.

Inspiriert hatte die Usedomer Strandkorb-Fans einst Stefan Raabs «Wok-WM», bei der Wagemutige in asiatischem Kochgeschirr eine Bob-Bahn hinunter rasen. Man habe etwas gesucht, was Spaß mache, zur Insel passe und im Winter auch zur Saisonverlängerung beitrage, sagte Borchardt. Das Strandkorb-Wettrennen sei ein Spaß mit geringem Verletzungsrisiko: Bislang habe sich weder jemand den schwergewichtigen Strandkorb auf den Fuß gestellt, noch seien Bandscheiben zu Schaden gekommen. 2007 wurde auf Usedom die erste «Weltmeisterschaft» im Strandkorbschleppen ausgetragen - eingebettet in ein dreitägiges Winterstrandkorbfest.

Hinter dem Spaß steckt kaufmännisches Kalkül: Für den Tourismus auf der Insel Usedom, wo 80 Prozent der Bevölkerung direkt oder indirekt in der Branche arbeiten, sind Veranstaltungen wie diese oder das Eisbade-Spektakel mehr als eine Glühwein-Gaudi. Die Tourismuszahlen im Winter seien auch dank dieses Events kontinuierlich gestiegen, sagte Sandra Grüning von der Usedom Tourismus GmbH.

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