Neue Sanktionen gegen Iran verhängt

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad

New York - Im internationalen Atomstreit mit dem Iran hat der UN-Sicherheitsrat neue Strafmaßnahmen gegen das Land verhängt.

Erstmals richten sich die Sanktionen auch gegen die iranischen Revolutionsgarden, eine der Säulen des Systems. Gegen sie wurde ein Reiseverbot ausgesprochen. Hinzu kommen Kontensperrungen und Handelsbeschränkungen. 

Zwölf der 15 Mitglieder stimmten einer entsprechenden Resolution zu. Brasilien und die Türkei lehnten schärfere Sanktionen ab, der Libanon enthielt sich der Stimme. Nach Verhängung der Strafmaßnahmen bekräftigten die Weltmächte, dass sie bereit seien zu Verhandlungen, die eine baldige Lösung im Atomstreit mit dem Iran herbeiführen könnten.

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Teheran zeigte sich unbeeindruckt. "Für uns ist das wie eine lästige Schmeißfliege", sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Der Iran will die Urananreicherung fortsetzen.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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