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Vielerorts Notstand

Sturm in den USA: Millionen Menschen von Überschwemmungen bedroht

Ein starker Sturm sorgt am Wochenende in den USA für gefährliches Wetter. Menschen in den betroffenen Regionen sollen nach Möglichkeit Zuhause bleiben. (Symbolbild)
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Ein starker Sturm sorgt am Wochenende in den USA für gefährliches Wetter. Menschen in den betroffenen Regionen sollen nach Möglichkeit Zuhause bleiben. (Symbolbild)

Starker Schneefall und Böen – Der Nor‘easter Sturm könnte in den USA fatale Folgen haben. Auch Überschwemmungen sind möglich. Einige Regionen sind besonders betroffen.

Boston – An der Ostküste der USA* zieht ein schwerer Sturm auf. Laut CNN gelten seit Samstag (29.01.2022) in vielen Bundesstaaten in der Region Neuengland bereits Wetterwarnungen. Einige Gouverneure riefen dazu auf, nach Möglichkeit Zuhause zu bleiben. Denn der sogenannte Nor’easter Sturm könnte für starke Schneestürme und Überschwemmungen sorgen.

Es wird mit einem Schneefall von bis zu 30 Zentimeter gerechnet, so der US-amerikanische Wetterdienst NWS. Hinzu kommen Windböen mit einer Stärke von bis zu 56 Kilometer pro Stunde, die den Schnee aufwirbeln. Für die Menschen in den betroffenen Regionen wird es daher kaum möglich sein, von A nach B zu kommen. „Die starken bis gefährlichen Winde werden zu vereinzelten Stromausfällen führen“, warnt der Wetterdienst weiter.

Sturm in den USA: Windböen über 100 Kilometer pro Stunde erwartet

Besonders brisant gestaltet sich die Lage voraussichtlich im östlichen Massachusetts, einschließlich Boston. Dort sei mit Windböen von über 100 Kilometer pro Stunde und bis zu 60 Zentimeter neuem Schnee zu rechnen. „Dies wird wahrscheinlich ein intensiver, gefährlicher Sturm“, so Michelle Wu, Bürgermeisterin von Boston. Um schwere Unfälle zu verhindern, hat das Verkehrsministerium in Massachusetts ein Fahrverbot für Lkw für den gesamten Samstag (29.01.2022) erlassen.

  • Offizieller Ausnahmezustand:
  • Massachusetts
  • New York
  • New Jersey
  • Maryland
  • Virginia

Ähnlich sieht die Lage in Rhode Island aus. Gouverneur Daniel McKee rief den Ausnahmezustand aus – seit 8 Uhr gilt ein komplettes Reiseverbot. Es soll bis 20 Uhr andauern. Auch die Gouverneure von New York und New Jersey, Maryland und Virginia erklärten den Notstand. Der Zugverkehr liegt aufgrund der großen Schneemassen für mehrere Linien zwischen Washington, DC und Boston sowie den Regionalverkehr zwischen Boston und New York lahm. Zudem wurden tausende Flüge gestrichen – zu gefährlich seien die derzeitigen Witterungsbedingungen.

Sturm in den USA: Ob es tatsächlich Überschwemmungen gibt, hängt vom Timing ab

Aufgrund der starken Windböen muss in den Küstenregionen außerdem mit Überschwemmungen gerechnet werden. Dies hängt jedoch davon ab, wann genau der Sturm eintrifft. Es handelt sich beim Nor‘easter Sturm (Nordoststurm) um einen regelmäßig auftretenden großflächigen Sturm mit Winden aus nordöstlicher Richtung. Betroffen sind in der Regel der Nordosten der USA sowie Teile Kanadas. In den vergangenen Jahren sorgte der Nor‘easter immer wieder für Extremwetter – besonders heftig war dies zuletzt 2014 der Fall: Innerhalb kurzer Zeit sanken die Temperaturen enorm und es kam zu schweren Schneefällen.

Bereits im Dezember wurden viele Regionen in den USA von einer Kälte-Welle erfasst*. In In Oregon und Seattle wurde aufgrund eisiger Temperaturen und starken Schneefällen sogar der Notstand ausgerufen. In Bellingham wurde eine neuer Kälterekord verzeichnet. (tt) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.