Auch Lkw aus Landkreis Rosenheim beteiligt

Schwerer Lkw-Unfall in Tirol: Bergung zog sich bis in den späten Abend

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Wiesing - Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Achenseestrasse (B181) in Tirol zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Lastwagen. Einer davon hatte eine Zulassung aus dem Landkreis Rosenheim. *NEU: Weitere Fotos*

UPDATE, 7.30 Uhr - Rosenheimer Lkw total beschädigt

Der Lastwagen mit dem Rosenheimer Kennzeichen, der nach Informationen von rosenheim24.de einer Farbenfirma aus dem Raum Rosenheim gehört, wurde bei dem Unfall total beschädigt. Die Fahrerkabine wurde total zerstört, der Auflieger auf einer Seite völlig aufgerissen. Die genaue Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

Schwerer Unfall mit Rosenheimer Lkw auf Achenseestraße

UPDATE, Freitag 6.30 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Mittwoch, 17. Mai, gegen 13.40 Uhr, fuhr ein 57-jähriger Österreicher mit seinem Lkw auf der Achensee Bundesstraße (B181) talwärts. Bei Straßenkilometer 2.35 im Gemeindegebiet von 6210 Erlach verlor der Fahrer aus bisher noch unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und streifte in der Folge einen entgegenkommenden Lkw, welcher von einem 54-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim gelenkt wurde.

Beide Lkw kamen infolge des Zusammenstoßes von der Fahrbahn ab und blieben schwer beschädigt in Seitenlage im Straßengraben liegen. Dadurch gestaltete sich auch die nachfolgende Bergung der beiden eingeklemmten Lenker als äußerst schwierig. Der 54-Jährige konnte nach etwa einer Stunde aus der Fahrerkabine befreit werden. Der Mann wurde nach notärztlicher Versorgung mit dem Notarzthubschrauber schwer verletzt in die Klinik Innsbruck geflogen. 

Der zweite Fahrrer konnte erst nach etwa drei Stunden geborgen werden. Auch er wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung vom Roten Kreuz in die Klinik verbracht.

Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurden beide Lkw zur Durchführung technischer Untersuchungen sichergestellt. Die Bergung der Fahrzeuge erfolgte durch Spezialfirmen und konnte erst gegen 20.45 Uhr abgeschlossen werden. Nach Abschluss der Bergearbeiten und Reinigung der Unfallstelle konnte die B181 um 21.15 Uhr wieder für den gesamten Fahrzeugverkehr freigegeben werden. Die Erhebungen zur genauen Unfallursache sind noch laufend.

Im Einsatz standen: FFW Wiesing, Jenbach und Schlitters mit insgesamt elf Fahrzeugen, Rotes Kreuz Maurach und Schwaz mit zwei Fahrzeugen, zwei Notarzthubschrauber, mehrere Polizeistreifen sowie mehrere Abschlepp- und Bergedienste

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

UPDATE, 19.30 Uhr - Beide Fahrer eingeklemmt

Am Donnerstagnachmittag gegen 13.45 Uhr kam es auf der B181 in Wiesing zu einem schweren Lastwagen-Unfall. Ein talwärts fahrender Lkw aus dem Bezirk Schwaz kam laut erstem Ermittlungsstand auf die Gegenspur und krachte frontal gegen einen entgegenkommenden Lkw aus dem Landkreis Rosenheim. 

Durch die Wucht landeten beide Schwerfahrzeuge seitlich im Straßengraben und beide Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Der deutsche Fahrer konnte nach rund einer Stunde und der Tiroler nach knapp zweieinhalb Stunden befreit werden, wie einsatzfoto.at mitteilte. 

Beide Fahrer wurden mit Notarzthubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Die Bergung der Lastwagen erfolgte mittels Mobilkranen einer privaten Firma. Im Einsatz standen die Feuerwehren Wiesing, Jenbach, Schlitters, zwei Notarzthubschrauber, Rettungswagen, zwei Notärzte und mehrere Polizeistreifen. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.

UPDATE, 17.25 Uhr - Fahrer in Klinik eingeliefert

rosenheim24.de hat bei der Polizeiinspektion Jenbach nachgefragt: Neuesten Informationen nach zufolge wurden beide Fahrer aus ihren Fahrzeugen befreit und medizinisch versorgt. Einer der beiden Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum in Innsbruck geflogen.

Die Straße bleibt weiterhin gesperrt, wird allerdings in Kürze geöffnet, bis ein Kran die Unfallstelle erreicht, der die Lastwagen bergen soll. Danach wird die Straße erneut gesperrt. Wann die Sperrung aufgehoben wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Verkehrsteilnehmer müssen weiterhin mit Stau in diesem Bereich rechnen.

Erstmeldung:

Derzeit dauert der Einsatz noch an. Die Achenseestrasse ist im Unfallbereich gesperrt. Die Fahrer wurden teilweise eingeklemmt und mit schwerem Rettungsgerät aus ihren Führerhäusern befreit. Zum Verletzungsmuster und zum Hergang des Unfalls ist bisher fast nichts bekannt. Die beiden Lastwagen sollen jedoch frontal zusammengestoßen und dann in den Straßengraben gestürzt sein.

mw/ics

Quelle: rosenheim24.de

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