Zehn Millionen Euro für 22 Schutzbauprojekte

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Anton Steixner: "Wir verbessern laufend die Sicherheit durch neue Schutzbauten."

Tirol - Die Wildbach- und Lawinenverbauung hat 22 Schutzbauprojekte für Triol in Angriff genommen. Die Gesamtinvestition beträgt rund zehn Millionen Euro.

Von der Wildbach- und Lawinenverbauung wurden im dritten Quartal 2011 für Tirol 22 Schutzbauprojekte genehmigt und in Angriff genommen:

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro. Das Land Tirol leistet einen Finanzierungsbeitrag von mehr als zwei Millionen Euro. Die größten Baustellen wurden in Finkenberg und Westendorf eröffnet.

Sicherung von Dauersiedlungsräumen und Verkehrswegen

„Die spezielle Topografie Tirols macht unser Bundesland so einzigartig und besonders. Allerdings birgt die Geländestruktur auch Gefahren, denen es bestmöglich vorzubeugen gilt. Durch die verstärkten Investitionen in Schutzbauten sichern wir Siedlungsgebiete und Verkehrswege bis in die steilsten Täler Tirols ab und ermöglichen so auch einen wetterunabhängigen Ganzjahres-Tourismus“, erklärt LHStv Anton Steixner. „Ereignisse, wie beispielsweise Steinschlag und Muren, zeigen uns immer wieder die Bedeutung dieser Maßnahmen auf und bestätigen unser Engagement, laufend die Sicherheit zu verbessern und durch Schutzbauten zu erhöhen.“

Größte Bauvorhaben am Penken und Feichtnergraben

Die Baumaßnahmen im Bereich Penken dienen dem Schutz der Gemeinde Finkenberg und der L 6 Tuxer Landesstraße. Derzeit werden die ersten drei Teilprojekte mit Gesamtinvestitionen von 1,79 Millionen Euro umgesetzt. Der Bund finanziert mehr als eine Million Euro, das Land Tirol mehr als 500.000 Euro, die Gemeinde Finkenberg 179.000 Euro und die Gemeinde Tux knapp 36.000 Euro.

Oberhalb des Sporthotels Stock wird zum Schutz darunterliegender Siedlungs- und Verkehrsbereiche von Finkenberg ein Steinschlagschutzdamm errichtet und für den Bereich Grün ein Steinschlagschutznetz. Zum Schutz der Häuser im Bereich Finkenberger Felder und der L 6 Tuxer Landstraße wird oberhalb der Straße noch zusätzlich ein Lawinenauffangnetz angebracht.

Am Südhang des Salvenbergs in der Gemeinde Westendorf wird der Feichtnergraben verbaut. Damit werden 39 Wohn- und zwei Wirtschaftsgebäude, die Gemeindestraße und die ÖBB-Westbahnstrecke vor Muren geschützt. Die Gesamtkosten von 1,44 Millionen Euro teilen sich der Bund (über 835.000 Euro), das Land Tirol (288.000 Euro) und die Gemeinde Westendorf (knapp 317.000 Euro).

Pressemitteilung Amt der Tiroler Landesregierung

Quelle: rosenheim24.de

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