Besuch an Berg Nebo in Jordanien

Papst betont enge Bindung zwischen Christen und Juden

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Seine Reise zu den biblischen Stätten bezeichnete der Papst als Erinnerung an die “untrennbare Bindung“ von katholischer Kirche und jüdischem Volk.

Amman - Auf seiner Nahost-Reise hat Papst Benedikt XVI. am Samstag die weitere Aussöhnung von Juden und Christen angemahnt.

Am Berg Nebo in Jordanien, von dem aus Moses der Überlieferung zufolge das Gelobte Land erblickt haben soll, äußerte der Papst die Hoffnung, dass “alle Hindernisse zu einer Aussöhnung zwischen Christen und Juden in gegenseitigem Respekt und in Zusammenarbeit“ überwunden werden können.

Seine Reise zu den biblischen Stätten bezeichnete er als Erinnerung an die “untrennbare Bindung“ von katholischer Kirche und jüdischem Volk.

Benedikt XVI. hatte jüngst mit der Aufhebung der Exkommunizierung des umstrittenen Bischofs und Holocaust-Leugners Richard Williamson für Irritationen gesorgt.

Nach seiner Ansprache am Berg Nebo mit Blick in das Jordantal wollte das Oberhaupt der katholischen Kirche mit muslimischen Religionsführern zusammentreffen. Auf dem Programm steht am Nachmittag der Besuch der größten Moschee in der Hauptstadt Amman. Benedikts Reise sieht am Sonntag unter anderem einen Abstecher an die Stelle am Jordan vor, wo Jesus getauft worden sein soll. Am Montag reist er dann nach Jerusalem weiter. Dort steht auch der Besuch von Jad Vaschem auf dem Programm, der zentralen Gedenkstätte für die im Dritten Reich ermordeten Juden.

In den Folgetagen besucht der Papst in Jerusalem den Felsendom und die Klagemauer und reist ins Westjordanland nach Bethlehem, wo er neben der Geburtskirche auch ein Flüchtlingslager besuchen will. Am Donnerstag ist er in Nazareth, der biblischen Heimatstadt Jesu, bevor er am kommenden Freitag nach Rom zurückkehrt.

AP

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