Lokführer Schuld an Zugunglück in Indien

Kalkutta - Das Zugunglück, bei dem am Montag 63 Menschen ums Leben kamen, wurde vermutlich durch den Lokführer verursacht. Er war zu schnell unterwegs. Doch schlimmer wog ein anderer Fehler.

Das schwere Zugunglück mit 63 Toten in Indien ist offenbar auf einen Fahrfehler des Lokführers zurückzuführen. Ein Schnellzug war am Montag 200 Kilometer nördlich von Kalkutta mit einem Regionalzug zusammengestoßen. Der Schnellzug sei dabei drei Mal schneller gefahren als er sollte, berichteten Vertreter der Eisenbahn am Dienstag. Zudem habe er Haltesignale ignoriert.

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Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass der Uttarbanga- Express mit etwa 90 Stundenkilometern drei Mal schneller war als üblich. Ein Bahnmitarbeiter sagte, der Schnellzug habe ein rotes Haltesignal überfahren. Auch der Versuch, mit dem Lokführer Kontakt aufzunehmen, sei fehlgeschlagen. Der Lokführer des Schnellzugs und sein Beifahrer sind unter den Toten. Bei dem Unglück wurden mindestens 125 Menschen verletzt.

dapd

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