Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Archäologie

Silberschatz aus der Wikingerzeit auf Sylt entdeckt

Fundstücke im archäologischen Landesamt in Schleswig auf einem Tisch. Foto: Andre Klohn
+
Fundstücke im archäologischen Landesamt in Schleswig auf einem Tisch. Foto: Andre Klohn

Schleswig (dpa) - Archäologen haben auf der Nordseeinsel Sylt einen Silberschatz aus der Wikingerzeit entdeckt. «Das ist einer der größten Silberschatzfunde aus Schleswig-Holstein überhaupt», sagte der Leiter des Archäologischen Landesamtes, Claus von Carnap-Bornheim, bei Vorstellung des Fundes.

Experten hatten im Sommer auf einem Acker in Morsum insgesamt 180 Stücke ausgegraben, darunter vollständig erhaltene Schmuckstücke wie Armringe, Fingerringe, ein Halsring, aber auch Münzen, Barren und Schmelzreste - Gesamtgewicht rund ein Kilogramm.

Vor Jahrzehnten hatte auf dem Feld auf Sylt ein Landwirt eine Ringfibel aus Silber, ein Schmuckstück, mit dem Gewänder verschlossen wurden, gefunden. Vor zwei Jahren hatte die Familie das Schmuckstück ihrem Hausarzt vermacht, der sich an die Schleswiger Archäologen wandte. Daraufhin machten die sich auf die Suche nach dem Fundort und fingen mit dem Graben an. Dabei entdecken sie auch die zu der Ringfibel passende Nadel.

Die Experten datieren den Fund auf Mitte des zehnten Jahrhunderts. Er soll künftig in der Dauerausstellung auf Schloss Gottorf zu sehen sein.

Kommentare