Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Längst keine Vision mehr“

Flugtaxis für Ingolstadt - Wird Doro Bärs Traum in Seehofers Heimat wahr?

Ingolstadt
+
Pittoreskes Ingolstadt - drehen hier bald Flugtaxis ihre Runden?

Dorothee Bär hat Flugtaxis buchstäblich zu einem geflügelten Wort gemacht. Nun sollen sie in Bayern getestet werden - und zwar in Horst Seehofers Heimat.

Ingolstadt/München - Ingolstadt will zur Testregion für Flugtaxis werden: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Staatsministerin Dorothee Bär (beide CSU) sowie Vertreter von Audi und Airbus unterzeichneten am Mittwoch im Bundeskanzleramt eine entsprechende Absichtserklärung. "Flugtaxis sind längst keine Vision mehr", erklärte Scheuer. "Sie eröffnen komplett neue Möglichkeiten, etwa für den Krankentransport in Städten und Ballungsräumen." Mit der Erprobung im Realbetrieb erkenne und nutze Ingolstadt diese Chancen.

Bär sagte: „Im weltweiten Vergleich ist Deutschland ein Land von geringer Fläche. Wir können nicht alle Straßen sechs- oder achtspurig ausbauen und auch neue Schienenwege beanspruchen knappen Raum.“ Zur Mobilität der Zukunft gehörten daher auch Flugtaxis. Die Digital-Beauftragte der Bundesregierung ist bekannt für ihren Faible für das Thema Flugtaxis.

Am Dienstag hatte sich Ingolstadt die Rückendeckung der bayerischen Landesregierung und regionaler Politiker geholt. Beteiligt sind außerdem Forschungszentren und Universitäten sowie das Klinikum. Der nächste Schritt ist die Präsentation der Allianz im Rahmen einer EU-Initiative auf einer Tagung innovativer europäischer Städte (EU Smart Cities, EIP-SCC) in der bulgarischen Hauptstadt Sofia nächsten Mittwoch. Neben Ingolstadt arbeiten auch Hamburg und Genf an einem Konzept.

Noch kein festes Konzept

Ingolstadt sieht sich dank seiner zentralen Lage in Bayern als idealer Ort für die Erprobung von Flugtaxis. Alle bayerischen Großstädte seien im Umkreis von 100 Kilometern. Mit Audi und Airbus seien außerdem wichtige Industriepartner vor Ort, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung.

Auch interessant: Dorothee Bär im Höhenflug - kommen jetzt die Flugtaxis?

Die beiden Konzerne hatten im März auf dem Genfer Autosalon den "Pop.Up Next" vorgestellt. Dabei handelt es sich um das Konzept eines selbstfahrenden Autos, das dank andockbarer Propeller zu einer Drohne werden kann. Nach Angaben der Stadt Ingolstadt gibt es aber noch kein festes Konzept - die Stadt wolle "technologieoffen" an die Sache gehen.

Auch Hamburg ist interessiert

Hamburg hatte vor zwei Wochen erklärt, sich ebenfalls bei der Initiative als Modellregion zu bewerben. Die Stadt wolle in Zusammenarbeit mit Industrie und Universitäten Machbarkeitsstudien zum städtischen Einsatz von Drohnen und anderen Fluggeräten durchführen. Partner ist hier ebenfalls Airbus, das die Initiativen maßgeblich vorantreibt.

Die "Urban Air Mobility"-Initiative wird von der EU-Kommission unterstützt. Sie soll Lösungen für das Stauproblem in Städten entwickeln.

AFP/dpa/fn

Kommentare