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Qualität statt Quantität

Alte Obstsorten: Warum fast vergessene Pflanzen ein Comeback verdienen

Zu sehen ist ein Korb mit verschiedenem Obst: Zwetschgen, Birnen, Äpfel und Mispeln (Symbolbild).
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Neben bekannten Obstsorten können beispielsweise auch Mispeln im Garten gepflanzt werden (Symbolbild).

Gartenpflanzen sind oftmals auf hohe Erträge gezüchtet. Doch alte Obstsorten haben manchmal weitaus mehr zu bieten als nur hohe Erntemengen.

Hamburg – Kennen Sie Mispeln, Kochbirnen oder die Goldparmäne? All das sind Obstsorten, die früher bekannt waren, aus diversen Gründen aber in Vergessenheit gerieten oder durch neue, vermeintlich bessere Pflanzen ersetzt wurden. Schade eigentlich, denn auch alte Obstsorten haben einiges zu bieten und punkten oft mit ganz neuen Geschmacksrichtungen und Verwendungsmöglichkeiten.
Warum alte Obstsorten erhalten werden sollten, verrät 24garten.de*.

Doch warum konnten neuere Züchtungen alte Sorten überhaupt verdrängen? Teils ging schlicht das Wissen um die Zubereitung verloren, neue Trends haben altbewährte Pflanzen verdrängt. Ein Problem ist auch, dass so manche alte Obstsorte anfälliger für Druckstellen, Schädlinge oder Krankheiten ist, andere dagegen gelten als äußerst robust. Zudem sind sie oft zu klein für den Supermarkt. Pflege und Wissen sind also wichtig. Für den Garten können einige alte Obstsorten gerade deshalb ideal sein, denn Gartenfans befassen sich meist intensiv mit ihren Pflanzen, gerade Selbstversorger möchten gesundes und wohlschmeckendes Obst ernten und können beispielsweise eine Streuobstwiese mit alten Obstsorten anlegen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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