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Exotische Pflanzen üben auf viele Hobbygärtner einen besonderen Reiz aus. Vor allem wenn die Früchte dem Verzehr dienen. So können auch Chilis zu Hause gezüchtet werden. Die Pflanzen mögen es jedoch eher warm. Im Herbst ist daher oft ein Standortwechsel erforderlich.

Chilis brauchen im Herbst einen warmen Fleck

Chili-Pflanzen brauchen einen geschützten Standort. Ab Herbst sind sie daher oft besser im Gewächshaus aufgehoben. Foto: Andrea Warnecke
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Chili-Pflanzen brauchen einen geschützten Standort. Ab Herbst sind sie daher oft besser im Gewächshaus aufgehoben. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Experimentierfreudige Hobbygärtner ernten sie im September aus der eigenen Zucht: Chilis (Capsicum spec.) sind zwischen Ende August und Anfang Oktober reif.

Da es in dieser Zeit bei uns schon recht kühl werden kann, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin, die wärmebedürftigen Pflanzen an einen sehr geschützten Standort oder gleich ins Gewächshaus zu stellen.

Grundsätzlich verfärben sich alle Chilis bei der Reifung von Grün über Orange zu Rot. Aber Achtung: Grüne Chilis sind nicht zwingend mild, warnt der BDG. Die länglichen Jalapenos zum Beispiel haben auch grün schon viel Feuer.

Vorsichtiges Probieren selbst geernteter Chilis lohnt sich aus zwei Gründen: Erstens können selbst die Früchte eines Strauches unterschiedlich scharf sein. Zweitens sind Chilis nicht einfach nur scharf, je nach Sorte bringen sie fruchtige und blumige Aromen mit. So werden die fruchtigen Habaneros besonders gern zu Soßen verarbeitet, die vergleichsweise milden Cherry-Peppers werden oft mit Frischkäse gefüllt angeboten.

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