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Pflanze der Woche

Feldsalat besser nicht zu dicht säen

Die jungen Feldsalate sollte nicht zu dicht im Beet sitzen und genug Platz zum Aufwachsen haben. Foto: Andrea Warnecke
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Die jungen Feldsalate sollte nicht zu dicht im Beet sitzen und genug Platz zum Aufwachsen haben. Foto: Andrea Warnecke

Wer auch in Herbst und Winter nicht auf Salat verzichten will, kann das frische Grün auch selbst ziehen. Dabei sollte besonders Feldsalat vorsichtig ausgesät werden.

Berlin (dpa/tmn) - Lust auf frisches Grün auch in den kälteren Monaten? Feldsalat (Valerianella locusta) für die Winterernte kann im September ausgesät werden. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin rät, die Samen nicht zu dicht auszusäen.

Als Faustregel gilt: Eine Tüte mit fünf Gramm Saatgut reicht für 4 bis 6 Quadratmeter Fläche oder 8 bis 20 laufende Meter. Die Samen lassen sich mit einem Trick gut verteilen: Die Samen mit einer kleinen Schaufel Sand mischen und das Gemisch in die Rillen ausbringen.

Der BDG rät, unbedingt das Wetter im Blick zu haben: Bei Trockenheit im Herbst muss gegossen werden. Denn wenn die Samen austrocknen, stirbt der Keimling ab. Und bei kühlem Wetter sollte eine Decke aus Gartenvlies die Pflänzchen warm halten. Ist es milder, sollte diese aber unbedingt abgenommen werden, sonst droht Mehltau.

Auch wenn er so heißt, ist der Feldsalat botanisch kein Salat. Tatsächlich ist er mit dem Baldrian verwandt. Einige schreiben ihm daher auch eine beruhigende Wirkung und Hilfe bei Winterdepressionen zu.

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