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Für Blütenpracht im nächsten Jahr

Geranien vermehren: Der August ist der beste Zeitpunkt, um Stecklinge einzupflanzen

Geranien lassen sich über Stecklinge ganz einfach vermehren. Der August ist der ideale Zeitpunkt dafür. Wie‘s geht, erfahren Sie hier.

Geranien, auch Pelargonien genannt, gehören zu den absoluten Klassikern unter den Balkonpflanzen. Gerade im Voralpenraum findet man sie auf nahezu jedem Balkon. Kein Wunder, schließlich gelten Geranien als besonders pflegeleicht, witterungsbeständig und erfreuen ihre Besitzer mit einer prächtigen Blüte. Obendrein lassen sich Geranien ganz einfach vermehren – und zwar mit Stecklingen.

Geranien lassen sich ganz einfach über Stecklinge vermehren.

Wann kann ich Geranien vermehren?

Wer Geranien selbst heranzüchten möchte, kann sie natürlich auch im Januar oder Februar aussäen. Deutlich schneller und einfacher lassen sich Pelargonien jedoch über Strecklinge vermehren. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Juli oder August. Wer einen sonnigen Standort im Haus zur Verfügung hat, kann aber auch noch im Spätsommer seine Stecklinge heranzüchten.

Anleitung: So vermehren Sie Geranien mit Stecklingen

Um Pelargonien zu vermehren, werden Pflanzenteile bereits vorhandener Geranien abgenommen und in Anzuchterde herangezogen. Nutzen Sie dafür am besten Ihre schönsten, blühfreudigsten Exemplare, dann werden Sie auch im nächsten Jahr noch lange Freude daran haben. Wie die Vermehrung mit Stecklingen genau funktioniert, erklären wir hier:

  1. Füllen Sie zuerst spezielle Anzuchterde in kleine Blumentöpfe. Anzuchterde ist relativ nährstoffarm. Dadurch wird die Wurzelbildung gefördert und die Pflänzchen wachsen gut an.
  2. Schneiden Sie Stecklinge von kräftigen und gesunden Trieben mit einer scharfen Gartenschere. Die Schnittstelle sollte sehr glatt sein, damit sie nicht faulen.
  3. Dann die unteren Blätter, Knospen und Seitentriebe entfernen. Die Seitentriebe lassen sich ebenfalls als Stecklinge nutzen.
  4. Die fertigen Stecklinge werden etwa zwei Zentimeter tief in die Erde gesteckt.
  5. Dann die Erde andrücken und die Pflänzchen gut wässern.
  6. Stellen Sie die eingepflanzten Stecklinge an einen warmen, geschützten Platz in der Wohnung auf.

10 Pflanzen, die Hitze ertragen – von Blumen bis Gemüse

Eine farbenfrohe Staude aus der Steppe: Das Mädchenauge ist sonnenverliebt.
Eine farbenfrohe Staude aus der Steppe: Das Mädchenauge ist sonnenverliebt. © McPHOTO/Imago
Das Eisenkraut (Verbene) reduziert mit kleinen Blättern die Verdunstung. Bei Schmetterlingen ist es sehr beliebt.
Das Eisenkraut (Verbene) reduziert mit kleinen Blättern die Verdunstung. Bei Schmetterlingen ist es sehr beliebt. © blickwinkel/Imago
Paprika- und Chilipflanzen stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und benötigen viel Wärme und Licht.
Paprika- und Chilipflanzen stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und benötigen viel Wärme und Licht. © Panthermedia/Imago
Die Blüten des Portulakröschens öffnen sich nur bei Sonnenschein, die fleischigen Blätter speichern Wasser für trockene Zeiten.
Die Blüten des Portulakröschens öffnen sich nur bei Sonnenschein, die fleischigen Blätter speichern Wasser für trockene Zeiten. © agefotostock/Imago
In der dicken Knolle kann der Schwarze Rettich Wasser speichern. Bei längerer Trockenheit wird er schärfer.
In der dicken Knolle kann der Schwarze Rettich Wasser speichern. Bei längerer Trockenheit wird er schärfer. © Panthermedia/Imago
Die tropische Kletterpflanze Dipladenie oder Mandevilla blüht in Weiß, Rosa und Rot. Auch auf dem Südbalkon kommt sie gut klar.
Die tropische Kletterpflanze Dipladenie oder Mandevilla blüht in Weiß, Rosa und Rot. Auch auf dem Südbalkon kommt sie gut klar. © Leemage/Imago
Natürlich muss auch die Aubergine gegossen werden, aber sie benötigte auch viel Wärme.
Natürlich muss auch die Aubergine gegossen werden, aber sie benötigte auch viel Wärme. © Addictive Stock/Imago
Der Steppen-Salbei übersteht, wie der Name vermuten lässt, lange Hitze- und Trockenperioden.
Der Steppen-Salbei übersteht, wie der Name vermuten lässt, lange Hitze- und Trockenperioden. © blickwinkel/Imago
Ein Präriepflanze für Balkon und Garten: Die Prachtkerze blüht bis zum ersten Frost.
Ein Präriepflanze für Balkon und Garten: Die Prachtkerze blüht bis zum ersten Frost. © CHROMORANGE/Imago
Die Zwiebel kommt auch mit wenig Wasser aus. Aber wenn sie mehr bekommt, werden die Knollen größer.
Die Zwiebel kommt auch mit wenig Wasser aus. Aber wenn sie mehr bekommt, werden die Knollen größer. © Shotshop/Imago

Der richtige Standort für Geranien-Stecklinge ist warm und geschützt

Damit die jungen Stecklinge optimal wachsen und sich zu stattlichen Geranienpflanzen entwickeln, ist der Standort für die kommenden drei bis vier Wochen wichtig. Optimal wäre ein Gewächshaus. Sie können die Pflänzchen aber auch ins Freie stellen, in den Garten oder auf den Balkon. Wichtig ist nur, dass der Standort warm, geschützt und auch schattig sein sollte. Ist es nachts bereits zu kalt, sollten Sie einen Platz auf der Fensterbank im Haus vorziehen. Die Geranien-Stecklinge werden im Haus überwintert und dürfen im Frühjahr nach den Eisheiligen ins Freie, wo sie bei der richtigen Pflege dann endlich ihre volle Blütenpracht entwickeln können.

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Rubriklistenbild: © CHROMORANGE/Imago

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