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Fast jeder hat sie im Garten

Gurken anbauen: Drei Fehler, die Sie um die Ernte bringen

Gurken gehören zu den Klassikern im Gemüsebeet. Doch selbst erfahrene Hobbygärtner machen beim Anbau schnell Fehler, die die Ernte kosten können.

Ob Salatgurken, Schälgurken oder Einlegegurken – wer in seinem Garten Gemüse anbaut, bei dem dürfen Gurken (Cucumis sativus) in der Regel nicht fehlen. Doch sowohl beim Anbau im Gewächshaus als auch im Gemüsebeet können Sie bereits kleine Fehler um die schmackhaften Früchte bringen oder gleich die ganze Pflanze gefährden. Deshalb sollten Sie beim Gurken-Anbau in paar wichtige Regeln beherzigen.

Beim Gurken-Anbau können allerlei Fehler passieren. Diese Snackgurke wächst aber prächtig.

Die drei größten Fehler beim Gurken-Anbau

  • Gurken zu früh pflanzen: Gurken lieben es hell und warm. Daher sollten Sie mit der Aussaat im Freien oder mit dem Pflanzen immer erst die Eisheiligen abwarten. Wollen Sie dennoch schon früher starten, hat sich schwarze Mulchfolie bewährt. Sie erhöht die Bodentemperatur um rund vier Grad Celsius. Jungpflanzen decken Sie bei Frostgefahr mit Vlies oder Eimern ab, damit sie keinen Schaden nehmen. Viele ziehen Gurken auch erst im Haus vor, bevor sie ins Gewächshaus bzw. ins Beet kommen. Starten Sie mit der Aussaat in Töpfe aber erst zwei bis drei Wochen vor dem Auspflanzen – sonst werden die Jungpflanzen zu groß.  Sobald die Gurken zwei echte Blätter angesetzt haben, geht‘s für sie nach draußen.
  • Keine Rankhilfe benutzen: Damit Gurken gut abtrocknen können und keine Pilzkrankheiten wie Mehltau entstehen, sollten Sie auf Rankhilfen zurückgreifen. Im Gewächshaus eignen sich dafür Schnüre, die Sie zwischen Boden und Dach spannen, ansonsten erhalten Sie fertige Rankgerüste aus Holz oder Bohnengitter im Gartenfachhandel. Mehltau ist übrigens auch ein Grund, weshalb Sie Tomaten lieber nicht neben Gurken pflanzen sollten.
  • Falsch gießen: Erhalten Gurken zu wenig Wasser, gefährdet das Ihre Ernte. Pro Kilogramm geernteter Gurke benötigt eine Gurkenpflanze zwölf Liter Wasser. Bei Trockenheit sollte man natürlich besonders ausgiebig zur Geißkanne greifen, aber auch, sobald sich die ersten Früchte bilden. Gießen sie die Wurzelballen täglich mit abgestandenem, temperiertem Wasser. Das verhindert auch, dass die Gurken bitter schmecken. Der beste Zeitpunkt dafür ist übrigens morgens, dann hat die Feuchtigkeit genügend Zeit zu verdunsten und Mehltau hat keinen Chance. Feuchtigkeit lockt zudem Schnecken an, die sie dann wieder mühsam vertreiben müssen. Zu wenig Wasser kann übrigens auch beim Zucchini-Anbau verheerende Folgen haben, welche den wunderbaren Geschmack verderben.

(as)

Rubriklistenbild: © CHROMORANGE/Imago

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