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Veganes Seafood

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): „Happy Ocean Foods“ – Pflanzliche Alternative zu tierischen Garnelen

Garnelen sind lecker, aber nicht gerade nachhaltig. Deshalb wollen die Gründer von „Happy Ocean Foods“ mit veganem Seafood den Fischmarkt revolutionieren.

Update vom 3. April, 9 Uhr: Eine begeisterte Jury aus Dagmar Wöhrl und Nico Rosberg einigt sich mit den beiden Gründern auf 300.000 Euro bei 14 Prozent Firmenanteil.

Erstmeldung vom 2. April, 16 Uhr: München – Keine artgerechte Haltung, qualvolles Sterben von Delfinen, Walen und Haien aufgrund von Fischernetzen sowie der Umweltaspekt haben Julian Hallet (32) und Robin Drummond (28) dazu bewogen, Happy Ocean Shrymps zu entwickeln. Die beiden Management-Absolventen erhoffen sich in Folge Fünf von „Die Höhle der Löwen“ ein sattes Investment, um den Fischmarkt zu revolutionieren.

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): „Happy Ocean Foods“ – Pflanzliche Alternative zu tierischen Garnelen

Julian Hallet (l.) und Robin Drummond stellen ihre Idee vor. (Symbolbild)

Nachhaltige und rein pflanzliche Meeresfrüchte, die dem Original in Optik, Geschmack und Konsistenz in nichts nachstehen, sind keine Utopie mehr. Als Ozean-Fans ist den beiden Freunden klar, wie wertvoll die Weltmeere sind: „Wir sind begeisterte Taucher und Surfer und waren eigentlich schon auf der ganzen Welt mit dem Board unterwegs“, erklärt Julian und Robin erzählt: „Ich bin das erste Mal in Hawaii gesurft, ein Teil meiner Familie lebt dort. Mein Onkel aus Hawaii war Profi-Surfer und er hat mir das ein bisschen beigebracht.“

Dass die Menschen das Meer nicht gut behandeln und die Ozeane durch CO₂-Emissionen übersäuert sind, hat Julian und Robin dazu veranlasst, ein Seafood zu entwickeln, das nicht zur Überfischung beiträgt und die Umwelt schont. „93 Prozent der kommerziell genutzten Fischarten sind stark gefährdet. Über 300.000 Delfine und Wale verenden jährlich in Fischernetzen.“ Julian und Robin entwickelten eine Idee, wie Seafood trotzdem mit gutem Gewissen zu genießen ist. Dabei widmeten sie sich zunächst der Garnele, die besonders in der Kritik steht, wie Robin erklärt: „Wird sie wild gefangen, verenden unzählige Robben und Delfine als Beifang. In der Aquakultur gezüchtet, leben die Tiere oft unter miserablen Umständen oder werden oft mit Antibiotika behandelt.“

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„Die Höhle der Löwen“ (Vox): 300.000 Euro als Investment

Auch wenn die Happy Ocean Shrymps optisch aussehen wie eine echte Garnele, sind sie vegan. „Unsere Shrymps bestehen aus 100 Prozent pflanzlichen Inhaltsstoffen, hauptsächlich aus Algenextrakten, Sojabohnen und Meersalz“, so Julian. Durch ein spezielles Verfahren entstehen die Konsistenz und Optik. Ihren Meeresgeschmack erhalten die Shrymps durch eine Kombination aus pflanzlichen Ölen, Gewürzen und Aromen. „Wir nennen die Mischung Makai“, erklärt Robin.

Zudem sind die Garnelen-Imitate reich an Nährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren und Proteinen. Damit Julian und Robin ihr Angebot neben den pflanzlichen Shrymps um Thunfisch oder Lachs erweitern und ihr pflanzliches Seafood europaweit auf den Tisch bringen können, ist ein Investment von 300.000 Euro nötig. Im Gegenzug bieten die Gründer dafür zehn Prozent ihres Unternehmens. Denn bisher gibt es die Shrymps lediglich in ausgewählten Geschäften in München zu kaufen.

Rubriklistenbild: © RTL/Bernd-Michael Maurer

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