Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Frostige Kindheit

Kaltkeimer jetzt noch schnell aussäen

Jetzt Kaltkeimer säen
+
Die Bergenie blüht im Frühjahr – aber nur, wenn ihre Keimung an den kältesten Tagen des Jahres erfolgt.

Einige Sommerblumen mögen es eigentlich am liebsten frostig: An kalten Wintertagen erhalten ihre Samen einen Impuls zum Austreiben.

Bornhöved - Manche Pflanzensamen brauchen einen Kälteschock, damit sie mit dem Wachsen beginnen. Niedrigen Temperaturen wecken sie quasi auf. Daher rät Staudengärtnerin Svenja Schwedtke, diese Samen noch bis circa Ende Februar auszusäen – und zwar nicht wie das meiste Saatgut im warmen Haus, sondern draußen im Freien. Pflanzen mit dieser frostigen Neigung nennt man daher auch Kaltkeimer.

In winterkalten Regionen daheim

Dazu zählen viele beliebte Sommerblumen – etwa der Eisenhut, der Phlox, die Fackellilie, der Frauenmantel*, die Bergenie und die Taglilie. Auch Akelei, Buschwindröschen, Herbstzeitlose, Iris sowie Lilie, Pfingstrose, Schlüsselblume und Tränendes Herz sind Kaltkeimer.

Grund für diese ungewöhnlichen Startbedingungen der Pflanzen sind die Klimabedingungen an ihren ursprünglichen Standorten. Sie stammen aus den Bergen oder anderen Regionen mit kaltem Winter, ihre Samen müssen diese Witterungen unbeschadet überstehen.

Kaltkeimer-Aussaat ab Herbst

Kaltkeimer können grundsätzlich ab Oktober ausgesät werden. Sie kommen erst mal in mit Erde ausgelegte Kisten, worin sie für drei bis vier Wochen bei 15 bis 18 Grad im Haus bleiben. Danach werden sie für rund eine Woche kühler gestellt, bei circa 10 Grad. An einem frostfreien Tag werden die Kisten dann ins Freie gebracht, wo sie für ein paar Wochen noch einen Kältereiz erfahren.

Gärtnerin Svenja Schwedtke rät bei der verspäteten Aussatz ab Januar das Saatgut direkt im Freien zum Keimen zu bringen. (dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.