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Schutz für sensible Frucht

Kapstachelbeere reagiert empfindlich auf Frost

Wenn die Kapstachelbeere orange leuchtet, ist sie reif. In Kübeln wächst die exotische Frucht auch am Haus. Jedoch braucht sie eine warme Umgebung. Foto: Silke Heyer
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Wenn die Kapstachelbeere orange leuchtet, ist sie reif. In Kübeln wächst die exotische Frucht auch am Haus. Jedoch braucht sie eine warme Umgebung. Foto: Silke Heyer

Die Kapstachelbeere wächst auch im eigenen Garten. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde empfiehlt, die exotische Frucht nachreifen zu lassen. Dafür muss sie an einem warmen wie hellen Platz stehen.

(dpa/tmn) – Wie so viele Früchte schmecken auch Kapstachelbeeren (Physalis peruviana) am besten aus dem eigenen Anbau. Denn dann können die Exoten voll ausreifen und werden nicht wie viele Exemplare aus dem Supermarkt vor der Reife geerntet.

Die Beeren sind reif, wenn die pergamentartigen Hüllen vertrocknet und braun sind. Die runden Früchte sollten orange leuchten. Darauf weist der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin hin.

In Deutschland ist die Kapstachelbeere vor allem als Physalis bekannt. Am besten gedeiht der frostempfindliche Strauch aus Südamerika im Kübel in einer geschützten Ecke von Balkon oder Terrasse. Optimal ist es, wenn die Früchte dann im Gewächshaus oder im Wintergarten nachreifen können. Denn im Freiland können die ersten kühlen Herbstnächte den leckeren Früchten leider schnell ein Ende bereiten.

Der BDG empfiehlt, den Strauch nach der Ernte auf etwa 30 Zentimeter Höhe zurückzuschneiden. Dann treibt er im Frühjahr wieder kräftig aus. Den Winter verbringt er an einem hellen, kühlen Plätzchen bei etwa fünf bis zehn Grad.

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