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Tipp gegen Unkraut: Jakobskreuzkraut vor der Blüte ausreißen

Das Jakobskreuzkraut ist vor allem auf Weiden ein Problem, da es für Pferde giftig ist. Aber auch im Garten macht es sich breit. Foto: Landwirtschaftskammer NRW/Günter Klingenhagen
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Das Jakobskreuzkraut ist vor allem auf Weiden ein Problem, da es für Pferde giftig ist. Aber auch im Garten macht es sich breit. Foto: Landwirtschaftskammer NRW/Günter Klingenhagen

Das Jakobskreuzkraut breitet sich so stark aus, dass es längst nicht nur Landwirte plagt, sondern auch in Gärten gedeiht. Das Unkraut sollten Hobbygärtner entfernen - und zwar bis auf den letzten Wurzelrest im Boden.

Bonn (dpa/tmn) - Das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) ist ein Überlebenskünstler. Es bildet bis zu 2000 Korbblüten mit über 100 000 flugfähigen Samen. Und diese müssen nicht gleich gedeihen, sie können sich bis zu 25 Jahre lang im Boden halten.

Ein Alptraum vor allem für Landwirte. Denn auf Wiesen und Weiden ist das Kraut etwa für Pferde hochgiftig. Aber auch Hobbygärtner sind betroffen. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen verrät, wie man im Garten mit der hierzulande heimischen Pflanze umgeht.

Erkennen:

Das Jakobskreuzkraut, auch als Jakobsgreiskraut bekannt, bildet zwischen Juni und November gelbe Blütenköpfe. Die Hauptblütezeit liegt um den 25. Juli herum, am Jakobstag - woraus sich der Name der Pflanze ableitet. Der 20 bis 130 Zentimeter lange Stängel ist an der Basis auffällig rot und geht weiter oben in Grün über. Er hat kantige Rillen und ist teilweise spinnwebenartig behaart. Beides - Blüten und Stängel - bildet sich erst im zweiten Jahr. Zuvor hat die Pflanze nur eine Rosette am Boden mit an der Unterseite schwach behaarten Blättern. Sie können etwa 20 bis 30 Zentimeter lang werden.

Bekämpfen:

Das Jakobskreuzkraut darf möglichst nicht erblühen. Daher sollte man es frühestmöglich abschneiden oder sogar ausreißen. Das Problem ist aber, dass die Pflanze eine dicke Pfahlwurzel und viele davon abgehende Faserwurzeln bildet. Letztere können sich in einem Umkreis von 30 Zentimetern ausbreiten. Hobbygärtner müssen auch Teilstücke davon aus dem Boden holen. Denn sonst können sich daraus neue Pflanzen bilden.

Broschüre der Landwirtschaftskammer NRW (für Landwirte)

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