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Frostschutz im Zellsaft

Warum Grünes im Winter Gießwasser braucht

Immergrünen wie Thuja macht die Kälte im Winter nichts aus. Sie leiden eher am Wassermangel und können sogar verdursten. Foto: Rolf Haid
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Immergrünen wie Thuja macht die Kälte im Winter nichts aus. Sie leiden eher am Wassermangel und können sogar verdursten. Foto: Rolf Haid

Bei vielen Pflanzen besteht die Gefahr, dass sie im Winter erfrieren. Das gilt jedoch nicht für die Immergrünen, die eher am Wassermangel leiden. Das hat zwei Ursachen.

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Die meisten Immergrünen wie Thuja oder Kirschlorbeer erfrieren im Winter nicht, sie verdursten. Warum ist das eigentlich so? Das hat zwei Gründe.

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz erkläft die Ursachen folgendermaßen:

- Die Pflanzen sind gut geschützt vor der Kälte. Denn die meisten Immergrünen reduzieren ihren Wassergehalt im Zellsaft auf etwa 40 bis 50 Prozent, um diesen vor dem Einfrieren zu schützen. Stattdessen erhöht sich der Anteil der gelösten Kohlenhydrate. Die Gartenexperten vergleichen diesen erhöhten Stoff mit einem Frostschutzmittel im Kühler eines Autos.

- Die Pflanzen bekommen bei Minusgraden kein Wasser aus dem Boden. Das ist wichtig, denn Pflanzen, die auch im Winter ihr Grün behalten, verdunsten weiterhin regelmäßig Feuchtigkeit. Ist aber der Boden in tiefen Schichten gefroren, können die Wurzeln keinen Nachschub ziehen. Gefährdet sind hier besonders Pflanzen an windigen Standorten.

Erläuterung der Gartenakademie

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